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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Debatte: Kita als Schlüssel zur Integration

30.09.2010

FRIESOYTHE Einen „roten Faden“ hatte Niedersachsens Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan, bei ihrer Zusammenkunft mit Friesoyther CDU-Mitgliedern schnell erkannt: Auch in Friesoythe gibt es einen Bedarf an früher Förderung und an Sprachförderung. „Die Kita ist der Schlüssel. Denn so bekommen auch die Eltern Kontakt.“

Probleme vorgestellt

Wie die Ministerin zu diesem Schluss kam? Auf Einladung vom Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley und des CDU-Stadtverbandes hatten der 2. Vorsitzende des Präventionsrates Johannes Petri, vom ZMO (Zusammenarbeit mit Osteuropa) Ella Galimow, Hauptschulleiter Hermann Reiners, Norbert Bögershausen vom Sozialen Briefkasten, Gabi Tepe vom Don-Bosco-Kindergarten und der Leiter der Ludgerischule Gerd Hömmken ihre spezifischen Probleme dargestellt. Dabei ging es etwa um auslaufende finanzielle Unterstützung – etwa bei der AQB-Klasse (Unterstützung von Schülern, Abschluss und Ausbildung zu bekommen) der Hauptschule oder dem Streetworker-Projekt, das am 30. September nach drei Jahren ausläuft. Problematisiert wurde auch die mangelnde Unterstützung bei der Sprachförderung von Kleinstgruppen.

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Bernd Hardenberg vom CDU-Stadtverband hatte bei der Begrüßung darauf hingewiesen, dass es wichtig sei, bei Förderung und Unterstützung den ländlichen Raum weiterhin zu berücksichtigen: „Alles, was es in Großstädten gibt, sollte auch im ländlichen Raum selbstverständlich sein.“

Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von dem „Lagebericht“, sagte aber gleichzeitig, dass nach dem Prinzip der Verantwortungsaufteilung viele Bereiche in kommunaler Verantwortung lägen. Projekte immer aber auch durch ihr Ministerium gefördert würden.

Vor dem Treffen mit den örtlichen CDU-Mitgliedern hatte die Sozialministerin das Friesoyther Krankenhaus besichtigt. Geschäftsführer Bernd Wessels und der Ärztliche Direktor Dr. Michael Renno führten die Ministerin durchs Haus. Sie gaben Özkan einen Überblick über die momentan durchgeführten und vom Land finanziell unterstützen Projekte wie ein Bettentrakt und ein Aufwachzimmer. „Ich sehe, dass die Landesmittel gut und sinnvoll eingesetzt werden“, sagte die Ministerin.

Ob auch der geplante 4,5 Millionen teure Westflügel, der die Bettenkapazität steigern soll, durch das Land Niedersachsen gefördert wird, entscheidet sich erst im Frühjahr kommenden Jahres. Özkan machte diesbezüglich auf das Sparprogramm der Landesregierung aufmerksam. Man müsse sehr genau schauen, in welche Krankenhäuser dringend investiert werden müsste. Ob der Anbau des Bettenhauses gefördert werde, konnte sie nicht zusagen, versprach aber, „das Projekt wohlwollend zu begleiten“.

Werben für Unterstützung

Sowohl Landtagsabgeordneter Karl-Heinz Bley (CDU) als auch Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg warben eindringlich dafür, das Krankenhaus auch weiterhin mit Landesmitteln zu unterstützen. „Die Einrichtung ist für den Nordkreis elementar wichtig“, sagte Wimberg. Vor allem nach der Schließung des Krankenhauses in Barßel habe der Standort Friesoythe an Bedeutung gewonnen, da der Einzugsbereich größer geworden sei. Dieser müsse durch einen weiteren Ausbau stabilisiert werden.

Özkan betonte, dass qualitativ hochwertige und vor allem wohnortnahe medizinische Versorgung die Herausforderung der Zukunft sei.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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