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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Kreise beweisen Zusammenhalt

17.11.2014

Oldenburger Münsterland Das Zusammengehörigkeitsgefühl feiern, aktuelle Entwicklungen besprechen – nur zwei von vielen Themen, die während des Münsterlandtags in der Gemeinde Dinklage im Fokus standen. Hans-Georg Knappik, Präsident des Heimatbunds für das Oldenburger Münsterland, konnte am Sonnabend zahlreiche Gäste aus Vereinen, Politik und Wirtschaft zu dem Fest begrüßen. Dabei wies er mit Nachdruck auf das ausgeprägte Eigenbewusstsein und das historisch gewachsene Gefühl einer gemeinsamen Identität der beiden Landkreise Vechta und Cloppenburg hin.

Bei seiner ersten offiziellen Ansprache betonte der erst vor zwei Wochen in sein Amt gewählte Dinklager Bürgermeister Frank Bittner, wie sehr sich die Gemeinde freue, nach 20 Jahren erneut Gastgeber des Münsterlandtags zu sein. Landrat Herbert Winkel gab in seinem Grußwort einen Einblick in das Projekt „Zukunft 2030 Landkreis Vechta“. So soll eine Willkommenskultur für Migranten entstehen und zum laufenden Schuljahr ein einheitliches Sprachförderkonzept in den Grundschulen eingeführt werden.

Der Präsident des Niedersächsischen Landtages Bernd Busemann betonte mit Blick auf die aktuellen politischen Entwicklungen und der wachsenden Zahl an Flüchtlingen, dass Deutschland nicht unbeteiligt zusehen könne, wenn wenige 100 Kilometer von der Grenze entfernt, eine Vertreibungswelle über die Menschen komme. Er erinnerte daran, dass der ländliche Raum in der Vergangenheit schon mehrere Flüchtlingswellen erfolgreich aufgenommen habe. „Das Beispiel des Oldenburger Münsterlandes zeigt: Der Zuzug und die Integration einer sehr großen Bevölkerungsgruppe ohne ursprüngliche Bindung an die neue Heimatregion kann auch große Chancen für die Aufnahmegesellschaft sein – gerade im Zeitalter des demografischen Wandels und im ländlichen Raum“, so Busemann. Zugleich verwies er auf die Verantwortung, die Angehörigen der ältesten Christengemeinden vor dem barbarischen Terror zu retten.

Schlussendlich wurden noch die Preisträger des Schülerpreises Oldenburger Münsterland ausgezeichnet. Die Grundschule Höner Mark erhielt den ersten Preis für ihre Plattdeutsch-AG und die gelungene Aufführung eines eigenen Theaterstücks. Die Kardinal-von-Galen-Schule Platz zwei für ihren kunstvollen Kalender (beide Dinklage). Der dritte Preis ging an die Kath. Grundschule Osterfeine in Damme.

Bei den Preisträgern im Bereich Sekundarstufe trug der Wahlpflichtkurs der achten Klasse der Realschule vom Schulzentrum Saterland den Sieg davon. Er beeindruckte mit einer detaillierten Arbeit über russische Kriegsgefangene in der Region. Die Theaterinszenierung „Die litje Prins“ der Theater-AG Saterfrisisch der fünften und sechsten Klassen des Laurentius-Siemer-Gymnasiums Saterland/Ramsloh erhielt für ihre Bemühungen zum Erhalt der saterfriesischen Sprache den zweiten Preis. Der dritte Preis ging an die Berufsfachschule Altenpflege am BBS am Museumsdorf in Cloppenburg für das Senioren-Bilderbuch „Wo was dat noch maol?“.

Henrik Bohlke vom St.-Thomas-Kolleg in Vechta gewann für seine Facharbeit für eine detaillierte Bestimmung des Saprobienindexes am Moorbach den ersten Preis. Tina Osterkamp (Albertus-Magnus-Gymnasium Friesoythe) errang mit ihrer Ausführung „Die Zerstörung Friesoythes im April 1945“ Platz zwei, Johanna Rick (Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg) belegte Platz drei. Sie hatte am „Fall Brengelmann“ die Akzeptanz nationalsozialistischer Jugendorganisationen in Cloppenburg untersuchte.

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