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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Einmal Hemmelte und zurück nach Lastrup

12.09.2018

Lastrup Auch wenn die Radtour des CDU-Gemeindeverbands Lastrup nur bis Hemmelte führte, lernten die Teilnehmer doch viel Neues kennen. Neben dem neuen Dorfladen, der die Hemmelter mit dem Nötigsten aus Automaten versorgt, waren die Krippe des Herz-Jesu-Kindergartens und das Hans-Lübke-Haus Ziele der Radler. Das Pfarrheim wurde aus Mitteln des Nachlasses des verstorbenen Ehrenbürgermeisters Hans Lübke finanziert. So eine Finanzierung hat schon Seltenheitswert.

Beim Regio-Markt 24 begrüßte Betreiber Clemens Haker die Radtourer des CDU-Gemeindeverbands. Er erläuterte das Konzept seines Automatengeschäfts. In acht großen Automaten biete er ein Grundangebot frischer Lebensmittel an. Der Name sei dabei durchaus Programm. „Unsere Automaten sind 24 Stunden betriebsbereit, und wir vertreiben nur Produkte regionaler Hersteller“, erläuterte Haker. Kaffee-to-go, Kaffeebohnen, Eier, Kartoffeln und Äpfel aus dem Alten Land werden angeboten. Haker hat sowohl verschiedene Sorten Käse als auch unterschiedliche Fleischprodukte im Angebot - von der Bratwurst bis zum Nackensteak. „Zwei weitere Automaten sind zum Beispiel mit sechs Weinsorten eines Weinhauses aus Quakenbrück, Honig aus dem Hülsenmoor, Marmelade von einem Hof in Varrelbusch, Nudeln, diversen Getränke und Süßigkeiten befüllt“, erzählt Haker. „Die Tante-Emma-Läden verschwinden immer mehr aus unserem dörflichen Erscheinungsbild. Dies könnte eine Alternative sein“, lobte CDU Gemeindeverbandsvorsitzende Johanna Hollah.

In der im Bau befindlichen Krippe des Herz-Jesu-Kindergartens, erläuterte Leiterin Ingrid Bührmann-Meinel das Konzept der neuen Einrichtung. Inzwischen sei der Bau fast fertig und die ersten Möbel eingetroffen. „Aber jetzt haben wir lange gewartet, und die Kinder haben sich in der provisorischen Gruppe im Kindergarten eingelebt. Jetzt werden wir mit dem Umzug warten, bis alles komplett fertig ist. Das wird hoffentlich bis Mitte Oktober geschehen sein“, so die Leiterin. Für die Krippe werde es einen Gruppenraum, einen Ruheraum und einen Raum für Therapeuten geben. „Die Krippe ist so gebaut, dass sie bei Bedarf leicht um eine weitere Gruppe erweitert werden kann. Denn – egal, wie viele Gruppen eine Krippe hat – man braucht zudem eine Küche, ein Behinderten-WC, einen Personalraum, einen Putzmittelraum, einen Mehrzweckraum und einen Abstellraum“, erläuterte Bührmann-Meinel. Die Aussichten auf mehr Kinder sind gut, denn die Plätze im Baugebiet Nelkenstraße sind fast alle veräußert. „Fünf sind noch vorgemerkt. Da ist noch nichts unterschrieben, aber wir planen bereits das neue Baugebiet an der Darreler Straße mit etwa 20 Bauplätzen, damit es dort nahtlos weiter gehen kann“, sieht Bürgermeister Michael Kramer gute Perspektiven nicht nur für die Kindertagesstätte.

Zum Abschluss fuhren die Radler zum Pfarrheim Hans-Lübke-Haus. Dort hatten die Hemmelter Organisatoren Andreas Dammann und Clemens Haker für stärkende Speisen und kühle Getränke gesorgt.

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