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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

„Massiver Druck auf Kuratorium ausgeübt“

05.01.2013
Betrifft: Klinik-Krise

„Fünf Millionen futsch“, lautete die Kurzmeldung in der katholischen Wochenzeitung des Bistums Münster, „Kirche und Leben“ am 22. Januar 1995. Fünf Millionen hatte der damalige Verwaltungsleiter der Visbeker Suchtklinik im Jahre 1994 durch spekulative Anlagen aus dem Stiftungsvermögen verspielt. Der für die Suchtklinik und damit für das Geschäftsgebaren des Verwaltungsleiters zuständige Pfarrer (Timmerevers) war selbstverständlich nicht verantwortlich für den Verlust der hohen Geldsumme. Ein Zwanzig Millionen Defizit bedroht nach Rundfunkmeldungen die Katholischen Kliniken im Oldenburger Münsterland mit der Insolvenz. Selbstverständlich weist der für die Stiftungsaufsicht der kirchlichen Krankenhäuser zuständige Offizial (Timmerevers) jegliche Mitverantwortung an der Finanzkrise der Kliniken zurück. Das erklärt er frank und frei in einem Offenen Brief an die Bevölkerung in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta.

Der Offene Brief belehrt uns, dass katholische Krankenhäuser selbstständige und unabhängige Einrichtungen sind, die geleitet werden durch Gremien, in denen das Offizialat weder Sitz noch Stimme hat. Zur Entstehung des Klinikverbundes in den Jahren 2009-2011 kann man lesen: „Der Zusammenschluss entstand auf Wunsch und Beschluss der vier Kuratorien. Formal richtige Aussagen übertünchen die Wahrheit; denn die Mitglieder der Gremien, die das Zusammengehen der Krankenhäuser beschlossen, werden durch das Offizialat berufen bzw. auch abberufen. Zumindest für das Cloppenburg Krankenhaus ist bekannt, dass satzungswidrig Veränderungen in der Kuratoriumszusammensetzung durch den Offizial vorgenommen wurden und anschließend massiver Druck auf das Kuratorium ausgeübt wurde, ein Zusammengehen mit Vechta zu beschließen. (...)

Die Art und Weise, wie die Strukturreform der Pfarrgemeinden durchgezogen wurde, wie verschiedene Geistliche behandelt wurden, wie der Verbund geschmiedet wurde, war nicht getragen vom christlichen Miteinander, sondern Ausdruck geistlicher, oft liebloser Herrschaft (...).

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Heinrich Havermann Cloppenburg

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