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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Missbrauch bei Werkverträgen und Leiharbeit

03.05.2017

Cloppenburg Deutliches Missfallen äußert die CDU-Fraktion im Cloppenburger Kreistag gegenüber der – vor allem in einzelnen Betrieben der Fleischindustrie – missbräuchlich ausgeübten Praxis mit Werkverträgen und Leiharbeit. Ausländische Arbeitnehmer würden, so Fraktionschef Hans Götting am Dienstag in einer Pressemitteilung, in zum Teil menschenunwürdiger Art und Weise systematisch ausgenutzt.

Vielfältige Formen von Lohndrückerei und massiver Umgehung sozialer Standards seien Auswüchse im Bereich der Werkvertragsarbeit, die nicht hingenommen werden könnten. Das an sich legale Arbeitsmarktinstrument der Werkverträge werde durch die kriminellen Machenschaften einiger Unternehmen und Subunternehmen unterlaufen und pervertiert.

Dieses Fehlverhalten einzelner Betriebe im Umgang mit Werkvertragsarbeitern sei für die CDU Anlass, mit allen politischen Mitteln dagegen anzugehen. Das habe auch aufgrund ihres christlichen Selbstverständnisses zu geschehen. Die Christdemokraten forderten, betonte Götting, die betreffenden Unternehmen und Subunternehmen auf, offenkundige Missbräuche im Bereich von Werkverträgen und Leiharbeit zu beenden. Die Mehrheitsfaktion werde die Entwicklungen weiter beobachten und anhaltende Missstände öffentlich darstellen.

Die CDU betone aber ausdrücklich, dass bestehender Missbrauch und Ausbeutung in Zusammenhang mit Werkverträgen in keiner Weise repräsentativ für die Unternehmerschaft im Landkreis Cloppenburg seien, sondern sich in Einzelfällen bestimmter Betriebe darstelle.

Ein sehr positives Beispiel für Veränderungen in diesem Bereich biete das Unternehmen „Böseler Goldschmaus“, dessen erklärtes Ziel es sei, alle Werkverträge bis zum Jahresende in reguläre Arbeitsverträge umzuwandeln.

Obwohl die Beratung von Werkvertragsarbeitern keine originäre Aufgabe des Landkreises sei, werde die CDU-Fraktion die Kreisverwaltung beauftragen, zu prüfen, ob neben den bereits bestehenden Angeboten zusätzliche Beratungsangebote für den genannten Personenkreis erforderlich seien.

Dabei gehe es um Beratungen bei Problemen im Berufsleben der Arbeitskräfte. Angebote für niederschwellige Sozialberatungen seien in ausreichendem Maße vorhanden und würden auch entsprechend genutzt.

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