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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Dorfgemeinschaft: Mit einer Stimme sprechen

22.11.2016

Nikolausdorf Nicht nur Stromtrassen waren Thema auf der jüngsten Ortsversammlung in der Gastwirtschaft Fleming in Nikolausdorf (die NWZ  berichtete). Die rund 100 Teilnehmer diskutierten insbesondere über allgemeine Strukturverbesserungen des Dorfes. Eine Teilnahme an der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ könnte hierfür ein Baustein werden.

Mit dem Thema „Gründung eines Bürgervereins“ hatten Martin Ahrling vom Dorfverschönerungsverein Nikolausdorf und Rainer Engelmann als Ratsmitglied der CDU den Nerv getroffen. Ahrling: „Unser Dorf soll nicht nur schöner werden, es gehört auch die Infrastruktur dazu.“ Der lockere Zusammenschluss im Verschönerungsverein sollte zu einem Bürgerverein mit vielfältigen Aufgaben für den Ort führen. Ratsherr Engelmann betonte: „Wir müssen für unser Dorf Projekte auf die Beine stellen, der Ort muss Struktur bekommen, wir sollten Vorgänge systematischer angehen.“

Unabhängig von Politik

Der Unternehmer Helmut Voßmann begrüßte das Ansinnen „Bürgerverein“ und sagte direkt die Kostenübernahme für die Organisation der Gründungsversammlung (voraussichtlich im Frühjahr 2017) zu. Dieser Verein solle weitgehend unabhängig von Politik und weiteren Verbänden sein, so Voßmann. Der Ort und die Gemeinschaftsinteressen müssten stärker im Vordergrund stehen. Voßmann betonte: „Wir müssen unsere Interessen zentral nach Garrel geben, nur so können wir für unseren Ort etwas erreichen.“ Ratsherr Paul Drees (SPD) bezeichnete die Idee eines solchen Vereins als guten Weg. Engelmann meinte, zunächst müssten Ziele formuliert, Aktivisten gesucht, ein Satzungsentwurf vorbereitet und anschließend zur Gründungsversammlung einladen werden.

Ehrenamtliche einbinden

Neben Wolfgang Engelmann, Peter Möllmann und Rainer Engelmann wurden aus der Versammlung weitere Vorschläge eingebracht wie Heiner Harling, Helmut Voßmann, Otto Möllmann, August Lanfermann, Josef Höne und Franz Koddenberg.

Als „gute Idee, wenn es dazu kommt, dass die Ehrenamtlichen voll eingebunden werden“, bezeichnete Peter Möllmann auf Nachfrage der NWZ  den Vorstoß. Die Ehrenamtlichen hatten die Erweiterung der Anlage beim Ehrenmal und beim Gedenkstein umgesetzt. Nikolausdorf müsse mehr als „der ,Außenbereich’ einer aktiven Gemeindepolitik sein“, so Möllmann.

Ein Bürgerverein sollte aus seiner Sicht zwar unabhängig von Politik und Verbänden bleiben, aber eine direkte und vertrauensvolle Verbindung und Zusammenarbeit dorthin sei unbedingt notwendig. Möllmann hält die Einbindung aller Ratsmitglieder aus Nikolausdorf über Parteigrenzen hinweg für erforderlich – ebenso wie die der Nikolausdorfer Mitglieder in kirchlichen Verbänden.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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