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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Karneval: Mit Rammbock und Kanonen

09.11.2015

Ramsloh Seit Wochen fieberten sie dem Ereignis entgegen: Am Sonnabend hielt bei den Saterländer Narren des Carneval-Club-Sedelsberg (CCS), des Sater-Ems-Carneval-Club (SECC) und der Karnevalsgesellschaft von 1959 Ramsloh (KVG) die fünfte Jahreszeit Einzug – traditionell mit dem Sturm aufs Rathaus. Von der Bevölkerung allerdings nahezu unbemerkt, was einige Karnevalisten bedauerten. Die Regie lag in den Händen des Sater-Ems-Carneval-Club (SECC) mit seinem Sitzungspräsidenten Gerd Awick.

Die kampferprobten Karnevalisten hatten sich zunächst beim Pfarrheim versammelt und waren gemeinsam zum Rathaus marschiert – inklusive mehrerer Runden durch den Kreisverkehr. Musikalisch wurden sie vom Musikverein Scharrel unterstützt. Eine Augenweide stellte nicht nur das Prinzenpaar mit Prinz Björn (Prahm) mit seiner Lieblichkeit Prinzessin Eva dar, sondern auch die jungen Tänzerinnen des SECC, des CCS und der KVG.

Die Scharreler Jecken hatten für den Sturm aufs Rathaus einen „Rammbock“ und eine Leiter im Gepäck. Die Gemeindeoberen mit „Burgfräulein“ Marianne Fugel und „Kronprinz“ Gerd Olling wollten das Rathaus nicht ohne weiteres Preis geben. Burgherr Hubert Frye ließ sich wegen Krankheit entschuldigen. Die Narren untermauerten ihre Forderung mit schwerem Geschütz. Sie ließen die drei Böllerkanonen des Böller- und Baiervereins aus Scharrel auffahren und drohten, das Rathaus in Schutt und Asche zu legen. Da aus dem Rathaus keine entsprechende Reaktion kam, legte der Böller- und Baierverein los und zündete mit einem ohrenbetäubenden Knall die erste Kanone.

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Erst nach zwei weiteren Kanonenschlägen übergab Marianne Fugel das Rathaus den Saterländer Narren, die dann sofort Einzug in den Ratssaal hielten. Prinz Björn und Prinzessin Eva nahmen im Ratssaal Platz, wo sie die Karnevals-Präsidenten Wolfgang Neitzel (CCS), Michael Schmidt (KVG) und Gerd Awick (SECC) zur „Narrenversammlung im neuen Narrentempel“ mit einem kräftigen „Helau“ willkommen hießen.

Die Vernunft habe wieder einmal gesiegt, die Unvernünftigen seien jetzt im Rathaus, meinte ein Elferratsmitglied. „Wir haben wieder das Sagen im Saterland“ verkündete Gerd Awick über Mikrofon.

„Wir Karnevalisten wollen zwar Frohsinn verbreiten, aber auch uns muss es erlaubt sein, ernste Themen anzusprechen“, sagte Awick. Und so ließen sich die Narren von Marianne Fugel und Gerd Olling über die aktuelle Flüchtlingsproblematik unterrichten. „Wenn wir helfen können, bieten wir gern unsere Hilfe dazu an“, bedankte sich Awick für die Ausführungen.

Ihr tänzerisches Können demonstrierten dann die Mädchen der SECC-Tanzgarde.

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