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Auto fährt in Menschenmenge bei  Rosenmontagsumzug
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Aktualisiert vor 11 Minuten.

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Auto fährt in Menschenmenge bei Rosenmontagsumzug

NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Erfolgreiche Ära geht zu Ende

25.10.2019

Molbergen Nach 16 Jahren und 273 Tagen als Bürgermeister der Gemeinde Molbergen gehe eine erfolgreiche Ära zu Ende, lobte der Fraktionsvorsitzende der CDU im Rat der Gemeinde Molbergen, Dr. Sebastian Vaske, den nun scheidenden Bürgermeister Ludger Möller, der am 31. Oktober aus dem Amt scheidet. Auch die Sprecher der anderen Fraktionen und Ratsvorsitzender Dr. Hermann Südhoff fanden in der für Möller letzten Ratssitzung lobende Worte für den langjährigen, wenn auch nicht immer pflegeleichten Veteranen unter den Bürgermeistern der Gemeinden im Landkreis.

„Wir hatten alles für einen „großen Bahnhof“ zur Verabschiedung vorbereitet, bis Ludger Möller davon Wind bekam. Wie es seine Art ist, stoppte er die Vorbereitungen und nahm den Ablauf selber in die Hand“, erläuterte Ratsvorsitzender Dr. Hermann Südhoff die wenig spektakuläre Art der Verabschiedung.

„Ludger Möller hat immer zum Wohl der Gemeinde gearbeitet, immer das perfekte Ziel im Auge, das er – manchmal auch auf Umwegen – erreicht hat. Ihm gilt der Dank der Gemeinde“, lobte Südhoff.

Dr. Sebastian Vaske nannte den Abschied Möllers eine Form des „Artensterbens“. „Er ist ohne Zweifel in der Riege der Bürgermeister der letzte seiner Art. Möller war ein Mann der Tat, der klaren Worte, der mutigen Entscheidungen“, lobte der CDU-Sprecher. Als Beispiele nannte Vaske die konsequente Umsetzung der Dorferneuerung, die zu strukturellen Änderungen in der Gemeinde geführt hätten, die engagierte Anwerbung von Gewerbebetrieben, den Ausbau des Verkehrsnetzes, die Stärkung des Fremdenverkehrs vor allem in Dwergte, die Ausweisung großer Wohnbaugebiete, den Ausbau der Kitas und der Schulen und die Stärkung des Ehrenamtes und des Vereinslebens.

Sergei Meier, Vorsitzender der Zentrumsfraktion, lobte Möllers Einsatz mit Leib und Seele, der für jeden ansprechbar gewesen sei. „Du warst ein mutiger Bürgermeister“, so Meier.

Nicht ganz so viel Lob hatte Theo Bruns als Sprecher des Bürgerbündnisses/SPD in seinem kurzen Statement. „Nicht immer ist alles so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Aber es ist auch nicht alles so gelaufen, wie du es dir vorgestellt hast“.

Möller nannte es ein einzigartiges Gefühl, zum letzten Mal an einer Ratssitzung als Bürgermeister teilzunehmen. „Die Gemeinde Molbergen war meine Leidenschaft, mein Feuer und meine Flamme“, so der scheidende Gemeindevorsteher, der es bedauerte, dass in den 17 Jahren allgemein das Anspruchsdenken größer und das Gemeinschaftsgefühl ausbaufähig geworden sei. Auch ärgere ihn, dass bei der Europawahl die rechten Radikalen so viele Stimmen bekommen hätten. Hier müssten alle gegen rechts zusammenstehen.

Nach 17 Jahre sei in Molbergen eine Veränderung nötig. „Auf dem Weg zu einer modernen Gemeinde dürfen wir nicht stehen bleiben“, forderte er. Von den Mitgliedern des Rates erhielt er nicht nur einen gefüllten Wurstkorb sowie einen Blumenstrauß für Ehefrau Maria. Er erhielt auch den lang andauernden Beifall der Ratsmitglieder.

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