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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

„Nicht mehr zu allem Ja und Amen sagen“

26.06.2020
Betrifft: „Rat schmettert Bürgerbefragung ab“ (NWZ vom 24. Juni).

Wir finden es eine tolle Leistung, dass die Jugendgruppe des Fischervereins Saterland vor Beginn der Ratssitzung ihren Unmut gegen die geplanten Großanlagen am C-Port mit Plakaten und Fahne kundtat. Erschüttert hat uns, dass die Bürgerinitiative „Sauberer C-Port“ mit Abwesenheit im Saal glänzte. Wir fragen uns, wo und wann möchte die Bürgerinitiative ihre „Fahne“ zeigen?

Bedauerlicherweise hat die Mehrheit der CDU-Ratsmitglieder die Bürgerbefragung in der Ratssitzung abgelehnt. Wir können nur vermuten, dass CDU-Kandidaten sich nicht der Blöße hingeben möchten, eine schallende Ohrfeige von den Mitbürgern zu bekommen? Anders können wir dieses Abstimmungsverhalten nicht erklären. Ebenfalls hat die CDU-Fraktion die pauschalen Weisungsbeschlüsse abgelehnt, wobei „schwere Geschütze“ gegen Bürgermeister Otto aufgefahren wurden.

Wir fragen uns: In welcher Traumwelt leben die CDU-Kandidaten? Mit den Großanlagen am C-Port versucht man ein Symptom zu behandeln, die Ursachen liegen woanders und bleiben bestehen. Die Politik in Berlin hat die falschen Signale für die Landwirtschaft gesetzt. Heute haben wir unter anderem die Massentierhaltungen mit dem Mist- und Gülleaufkommen inklusive antibiotika-resistenten Keimen und die großen Fleischfabriken/Großschlachtereien (...) mit ihren unhygienischen und damit todbringenden Arbeitsbedingungen (Corona-Virus).

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Es ist höchste Zeit, dass die Bürger Druck von unten aufbauen. Nicht nur die Politiker in Berlin, sondern auch in Friesoythe, Cloppenburg und im kleinen Saterland müssen zum Nachdenken kommen, und das geht nur, wenn die Bürger nicht mehr zu allem Ja und Amen sagen beziehungsweise die Füße still halten und sich alles gefallen lassen. Übrigens: Die Niederländer und Dänen sind uns bereits bei der nachhaltigen Nutztierhaltung, ein Stück voraus!

Walter Hußmann und      Günther Helmers Sedelsberg

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