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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Gedenkort schlägt Brücke zur Gegenwart

18.11.2019

Nordkreis Mit Kranzniederlegungen und Ansprachen gedachten viele Menschen im gesamten im Nordkreis des Landkreises Cloppenburg am Sonntag, dem Volkstrauertag, der Opfern von Gewalt, Terror und Kriegen.

Die Gedenkfeier in Friesoythe gestaltete der Ortsverband Friesoythe der Deutschen Kriegsgräberfürsorge an der neu gestalteten Gedenkstätte an der Bahnhofstraße. „Pünktlich und rechtzeitig ist das neue Mahnmal fertig gestellt. Heute können wir das neu gestaltete Denkmal hier vor Ort bewundern“, sagte Bürgermeister Sven Stratmann. Der Platz mitten in der Stadt, mitten im Leben, hätte nicht besser gewählt werden können.

Mutig sei es gewesen, das alte traditionsreiche Mahnmal mit sehr modernen Elementen zu verbinden: eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. „Wer Zukunft gestalten wird, darf die Vergangenheit nicht außer Acht lassen“, meinte Stratmann. Er sprach die Hoffnung aus, dass die Zusammenkunft dort zum Vorbild vieler weiterer Begegnungen im Alltag werde, um an dieser Stelle immer wieder der Opfer von Krieg, Terror, Gewalt, Flucht, Vertreibung und Unterdrückung zu gedenken – hier am neu gestalteten Ort der Mahnung und Versöhnung.

An die Sehnsucht der Menschen nach Versöhnung vor dem Hintergrund der schrecklichen Erlebnisse der beiden Weltkriege erinnerte nicht nur die Vorsitzende des Ortsverbands Friesoythe und zugleich Friesoythes Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers, sondern auch Diakon Heinz Wübben. Wübben nahm anschließend die feierliche Einsegnung des neuen Ehrenmales vor.

Zuvor hatten unter Beteiligung von Vertretern aus Politik, Verwaltung sowie Vereinen die Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers und Bürgermeister Sven Stratmann einen Kranz niedergelegt.

Mitgestaltet wurde das Toten-Gedenken vom Kolping Blasorchester, vom Männergesangverein, dem Frauenchor und Schülern und Lehrkräften des AMG Friesoythe sowie Vertretern der weiterführenden Schulen.

In Harkebrügge bot die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Ehrenmal die Gelegenheit, um die Fahne der Krieger-Kameradschaft Harkebrügge vom Schützenverein an den Vorsitzenden des Heimatvereins, Heinz Frerichs, zu übergeben. Die Fahne aus dem Jahr 1964 wird einen neuen Platz im Heimathaus finden. „Die Fahne ist der einzige Gegenstand, der an den Kriegerverein erinnert. Sonst gibt es keine Unterlagen mehr“, betonte Frerichs. Zusammen mit Frerichs brachten die Schützen die Fahne im Eingangsbereich des Heimathauses an der Wand an. Frerichs machte noch einmal deutlich, dass das Haus keine Heldengedenkstätte werden soll.

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