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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Kommandowechsel: Offizier Will verlässt Sendestelle

10.12.2010

RAMSLOH In den Ruhestand verabschiedet wurde am Donnerstag der Leiter der Marinefunksendestelle in Ramsloh, Kapitänleutnant Heinz-Peter Will (54). Als seinen Nachfolger führte Fregattenkapitän Frank Schmidt, Kommandeur der Führungsunterstützungsgruppe im Flottenkommando, Kapitänleutnant Ralf Kappel (52) ins Amt ein.

Die Marinefunksendestelle – im offiziellen Sprachgebrauch der Marine heißt die Einrichtung „Führungsunterstützungszentrum Marine C“ – ist seit 1982 im Moor bei Ramsloh in Betrieb. Die Einrichtung organisiert den weltweiten Funkverkehr zu den deutschen Unterseebooten und zu Booten anderer Nato-Länder und stellt die Verbindung zwischen der Marineführung und den Einheiten auf See her. Auf dem weitläufigen Areal in Ramsloh sind 38 Soldaten sowie 16 zivile Mitarbeiter der Bundeswehr stationiert. Hinzu kommen 40 Bundeswehrangestellte im Wachdienst.

1978 begann der Werdegang von Kapitänleutnant Ralf Kappel in der Marine. Nach seiner Ausbildung als Führungsmittelelektronikunteroffizier wurde Kappel im 6. Minensuchgeschwader sowie auf den Holstablenkbooten „Wolfsburg“ und „Schleswig“ eingesetzt. Seiner Bootsmannausbildung im Jahre 1985 folgte eine Verwendung auf dem Holstablenkboot „Konstanz“. Im Jahre 1992, nach seiner Offizierausbildung, war er als Führungsmittelelektronikoffizier abermals im 6. Minensuchgeschwader tätig. Seit April 2002 war er Sachbearbeiter für Schwergewichtstorpedos/Torpedoabwehr im Marineamt in Rostock.

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Heinz-Peter Will verabschiedete sich im Beisein von Angehörigen, Nachbarn und kommunalen Vertretern aus dem Saterland und Rhauderfehn – die Bürgermeister Hubert Frye und Heinz Freese waren gekommen – von „seinen“ Soldaten und Mitarbeitern. Die Dienststelle im Moor habe eine Erfolgsgeschichte geschrieben, sagte Will. Der Umgang untereinander sei stets von Menschlichkeit geprägt gewesen. Sorgen bereite ihm jedoch die wachsende Zahl von Aufgaben bei gleich bleibender Personalstärke. Will unterstrich die stets gute Zusammenarbeit mit den anliegenden Gemeinden. An die Adresse seines Nachfolgers gerichtet sagte Will: „Ich vertraue ihnen nicht nur die Sendestelle an, sondern auch die Menschen, die hier ihren Dienst versehen.“

Als ein „bedeutendes Ereignis in einer ungewöhnlichen Dienststelle“ bezeichnete Fregattenkapitän Frank Schmidt den Stabwechsel. Mit Heinz-Peter Will werde ein „einzigartiger Offizier“ verabschiedet, der sich große Verdienste um die Sendestelle erworben habe. Frank Schmidt: „Ich zolle ihm Respekt.“

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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