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Aktualisiert vor 22 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Porträt: Ohne Partei und ohne Spenden

02.09.2016

Essen Tausende von Kandidaten stehen am Sonntag, 11. September, in Niedersachsen zur Wahl – in Essen sind es genau drei, die um den Chefsessel im Rathaus kämpfen: Detlef Kolde (SPD), Clemens große Macke (CDU) und Heinrich Kreßmann, der als parteiloser Kandidat im Rennen ist. 53 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder und durch und durch Essener, wie er im Gespräch mit der NWZ  betont.

Politisch aktiv wurde der Polizeihauptkommissar und studierte Diplom-Verwaltungsfachwirt (FH) im Jahr 2001. Als Gemeinderatmitglied, so sagt er, habe er erlebt, dass es tatsächlich möglich ist, einen Ort aktiv mitzugestalten. Seitdem habe ihn der Wille, sich für seine Wahlheimat Essen zu engagieren, nicht mehr losgelassen. So war er viele Jahre CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat und Abgeordneter im Kreistag.

Dass er jetzt im Frühsommer aus der CDU ausgetreten ist, hat einen einfachen Hintergrund: „Ich war mit der Personalentscheidung nicht einverstanden“, sagte er mit Blick auf die Nominierung von Clemens große Macke. Die Kandidatur hätte aus seiner Sicht ausgeschrieben werden müssen, ebenso hätte es ein Auswahlverfahren für einen passenden Bürgermeisterkandidaten geben müssen. „So ein Verfahren braucht Transparenz.“ Schlussendlich habe er entschieden, die CDU zu verlassen und nach einigen Rücksprachen - nicht zuletzt mit der Familie – und Zuspruch von Freunden und Bekannten entschieden, selbst für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren. Die erforderlichen Unterstützerunterschriften hatte er innerhalb kurzer Zeit zusammen.

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Seit dieser Zeit erfährt der 53-Jährige viel Zuspruch, sagt er. Den braucht er als parteiloser Kandidat auch, denn der Wahlkampf ist zeitintensiv. Spenden für den Wahlkampf nimmt Heinrich Kreßmann nicht an, denn er möchte sich nicht an eine bestimmte Gruppe binden, mit allen Essenern auf Augenhöhe reden und Probleme gemeinsam mit allen eingehen. Und warum möchte er Bürgermeister werden? „Weil es mir wichtig ist, dass es den Menschen in Essen gut geht.“

Eine Gemeinde wie Essen verändere sich, im Laufe der Zeit müssten neue Entwicklungen angeschoben, vielleicht frühere Entscheidungen revidiert werden. Dorferneuerung, ein bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuung und eine Weiterentwicklung der Infrastruktur gehörten zu aktuellen Themen. Unterstützung der Vereinsarbeit, eine zukunftsfähige Wirtschaft, eine sinnvolle Wohnbebauung für alle Generationen, aber auch eine Feuerwehr, die auf dem aktuellsten Stand gehalten wird, sowie eine sichere ärztliche Versorgung, seien jedoch nicht minder wichtig.

Blickt Heinrich Kreßmann auf die Kandidaten der Parteien, die für den Rat kandidieren, so sorgt er sich nicht, sollte er als parteiloser Bewerber Bürgermeister werden. Schlussendlich gehe es nicht um Parteipolitik, sondern ums Wohl der Gemeinde. Wenn alle Ratsmitglieder ihre Arbeit ernst nähmen, und davon gehe er aus, komme man immer gemeinsam ans Ziel.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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