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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Erster Spatentisch an Schleuse Osterhausen

01.03.2019

Osterhausen Landrat Johann Wimberg hat es gleich am Anfang seiner Rede treffend zusammengefasst: „Was lange währt, wird endlich gut“, sagte der Chef aus dem Kreishaus am Donnerstagmittag in Osterhausen, am nördlichen Ende des Elisabethkanals. Nach sieben Jahren Kampf, Kauf, Planung und Ausschreibung ist jetzt mit dem ersten Spatenstich zum Neubau der Schleuse Osterhausen der lange Weg zur Rettung des einzig noch durchgängig befahrbaren Fehnkanals geschafft. „Es war ein ungewöhnlich Projekt und es hat seine Zeit gebraucht. Doch jetzt wird hier genau an dieser Stelle in die Zukunft dieser Wasserstraße investiert, die auch in den kommenden Jahren so noch an Bedeutung gewinnen wird“, sagte Wimberg.

Dass es doch noch zum Neubau der wichtigen Schleuse am Kanal kam, ist vor allem auch der Bürgerinitiative „Rettet den Elisabetfehnkanal“ zu verdanken. Auch am Donnerstag hatten die engagierten Bürger wieder an den Fehnbrücken mit Transparenten auf die Rettung der Wasserstraße hingewiesen.

Neben der Bürgerinitiative bedankte sich Wimberg aber auch bei seinem Vorgänger Hans Eveslage, der ebenfalls vor Ort war. „Als Ehrenlandrat hat er den Erhalt der Schleuse schon frühzeitig auf die politische Agenda gesetzt und sich immer mit Nachdruck um das Projekt gekümmert. Ebenfalls hat er die Türen bei den Fördermittelgebern geöffnet. Ohne sein Engagement stünden wir heute nicht hier“, so Wimberg über Eveslage.

Doch in den nächsten Monaten ist am nördlichen Ende des Kanals erst einmal Schluss. Der Bau hat bereits begonnen und die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich im März 2020. Bis dahin müssen Boote den Kanal über die südliche Ausfahrt in Kampe verlassen.

Der lange Kampf um die Schleuse begann 2012. Damals hatte der Bund erklärt, die Schleuse nicht weiter betreiben zu wollen – der Verkehr auf dem Elisabethfehnkanal stand vor dem Aus. Positive Nachrichten gab es dann 2015: Der Kreis Cloppenburg hatte die Schleuse Osterhausen für einen symbolischen Euro vom Bund gekauft und sich verpflichtet, eine Instandsetzung oder einen Neubau vorzunehmen. „An dieser Stelle müssen wir uns auch sehr herzlich beim Orts- und Verschönerungsverein (OVE) Elisabethfehn bedanken, deren Mitglieder als Schleusenwärter hier im Einsatz sind“, so Wimberg weiter.

Danach musste erst einmal die Finanzierung geklärt werden, denn der Neubau der Schleuse ist mit 1,6 Millionen Euro kein Schnäppchen. Etwas über 50 Prozent der Summe wird durch Bundesmittel gedeckt. Die restlichen Gelder kommen von der EU, der EWE, der Stiftung der Landessparkasse zu Oldenburg, der Bingo-Umweltstiftung, OVE Elisabethfehn, der Oldenburgischen Landschaft, der Gemeinde Barßel, Saterland und der Stadt Friesoythe und letztendlich vom Landkreis. „Auch finanziell können wir uns nur bei allen Bedanken und sind froh, dass dieses Projekt realisiert wurde“, so Wimberg.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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