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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Plan wird in Teilen nicht funktionieren

12.02.2018
Betrifft: „Kreis-SPD fordert Notarzt rund um die Uhr“ (NWZ vom 5. Februar)

„Der verkaufte Patient“ in der Gesundheitspolitik des Landkreises Cloppenburg: Wenn auch nur ein Bruchteil der Berichte und Beobachtungen stimmten, stünden wir am Kraterrand eines weiteren Versorgungsskandals. Für Leben und Gesundheit seiner Bürger Sorge zu tragen, ist eine der fundamentalen Pflichten des Staates. Der Landkreis Cloppenburg rudert nur halbherzig zurück, da der Druck aus der Bevölkerung zu groß wurde. In der Verwaltung des Landkreises Cloppenburg wurde einfach aus Kostengründen der berühmte „Rotstift“ angesetzt. Frei nach der Divise, uns kann schon nichts passieren. Die Löninger fanden das nicht so toll. Der Landkreis Cloppenburg hat noch nicht mal eine Machbarkeitsstudie für eine Änderung des Systems in Auftrag gegeben?! Den Mut der CDU-Mehrheitsfraktion zu sagen, wir lassen es so, wie es ist, den Mut bringt man nicht auf. In unserer Drei-Klassen-Medizin soll es im Landkreis Cloppenburg keine vernünftige Notfallversorgung geben.

Im deutschen Gesundheitswesen, einem der teuersten der Welt, ist ausgerechnet für die beiden Urfaktoren der heilenden Beziehung, Patienten und Ärzte, kein Geld mehr da. Was macht der Landkreis Cloppenburg, wenn die Autobahn (B 213) gebaut wird, dann müssen die Kapazitäten um das zweifache erhöht werden. In diesem Moment kommt die Notfallversorgung eh ins Kippen, hierzu gibt es auch keine „Machbarkeitsstudie“?! Drum kann eigentlich alles so bleiben wie es ist, das ist für den Patienten das Beste. Mein Ziel war ein menschliches Gesundheitssystem – dort bin ich noch nicht angekommen. Denn ohne unser Wissen wollte der Landkreis Cloppenburg die Gesundheitsversorgung umpflügen und neu gestalten, so dass ein gänzlich wildes und unentdecktes System entstanden wäre. Die Solidarität, Mitgefühl und Menschenwürde wären auf der Strecke geblieben.

Das Sozialministerium in Hannover sieht die Entwicklung im Südkreis mit Sorge. Ich empfehle der Kreispolitik eine bessere Versorgung auf den Weg zu bringen, das was vorgestellt wurde, wird in Teilen nicht funktionieren.

Diana Hömmen
Benstrup

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