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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Planungen für Mensa schreiten voran

27.11.2015

Friesoythe /Altenoythe Die Mitglieder des Schulausschusses der Stadt Friesoythe hatten es auf der jüngsten Sitzung gleich mehrmals mit der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe zu tun. Es ging um den Mensabau und die knappe Raumsituation an der Oberschule, um den Spielplatz und um die Fortsetzung der Schulsozialarbeit 2016. Es gab also viel zu besprechen am Mittwochabend im Friesoyther Rathaus am Stadtpark.

Mensabau

Eigentlich waren sich alle einig, dass die Heinrich-von-Oytha-Schule eine neue Mensa braucht. Die jetzige Situation sei „unhaltbar“ (Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers) und „untragbar“ (Lehrervertreter Wilhelm Wewer), daher sei die Mensaplanung die „dringendste Aufgabe“ (CDU-Ratsfrau Marianne von Garrel), die „nicht länger warten kann“ (SPD-Ratsfrau Marlene Altevers).

Wie berichtet, befindet sich die provisorische Essensausgabe derzeit in der Pausenhalle. Gegessen wird in einem angrenzenden Klassenzimmer. Dort gibt es aber nur 80 Sitzplätze, benötigt werden rund 130. So muss auf Tische und Stühle in der Aula, in der die Schüler auch gleichzeitig spielen und ihre Erholungspause verbringen, ausgewichen werden. Ohnehin ist die Schule aufgrund der hohen Schülerzahlen am Limit. Schon jetzt wird in Containern und in einem Raum in der angrenzenden Gerbertschule unterrichtet.

Trotz angespannter finanzieller Rahmenbedingungen hatte die Stadtverwaltung den Ausschussmitgliedern einen Beschlussvorschlag vorgelegt, der vorsieht, dass die Verwaltung die Planungen für die Schulerweiterung auf Grundlage der Vorplanung einer Friesoyther Architektin fortsetzt. Das Volumen eines ersten Bauabschnitts werde nach ersten Berechnungen rund 600 000 Euro betragen, wobei der Großteil durch Fördergelder finanziert werden soll.

Trotz aller Einigkeit bezüglich der Notwendigkeit wollte die CDU-Fraktion diesen Vorschlag aber nicht mittragen. Aus einfachem Grund: Eigentlich sollte sich nämlich ein Arbeitskreis – bestehend aus Ratsmitgliedern, Verwaltung, Schulleitung und Eltern – um den Mensbau an der Oberschule und an der Marienschule in Friesoythe kümmern. Aber: „Seit Juli sollte es den schon geben, doch die Verwaltung war bis heute nicht in der Lage, diesen zu gründen“, beschwerte sich CDU-Ratsherr Karl-Heinz Krone. Und das trotz Aufforderung, so CDU-Fraktionsvorsitzender Achim Pleis. Für die Fraktion sei es aber Grundvoraussetzung, dass alle Beteiligten an einen Tisch kommen, um gemeinsam die Planungen voranzutreiben. Pleis forderte, dass sich der Arbeitskreis, der sich dann ausschließlich um den Mensabau in Altenoythe kümmern soll, noch in diesem Jahr erstmals und im Weiteren regelmäßig treffen solle. Dieser müsse von der Verwaltung dann regelmäßig informiert werden und Empfehlungen aussprechen dürfen. Am Ende waren sich doch wieder alle einig mit dem Ergebnis, dass die Mensaplanungen zusammen mit dem Arbeitskreis fortgesetzt werden sollen.

Spielplatz

„Es gibt Schulen, die wenig haben, unsere Schule hat nichts.“ Mit diesem Satz brachte Wilhelm Wewer, Konrektor an der Heinrich-von-Oytha-Schule und Lehrervertreter im Schulausschuss, die Situation an der Oberschule auf den Punkt. Daher hatte die Elternschaft der Schule auch einen Antrag an die Stadt Friesoythe gestellt, mit der Bitte, neues Spielgerät für den Pausenhof zu beschaffen. Ein Angebot über die Lieferung und Montage lag dem Antrag bei. Höhe: 80 500 Euro.

„Die Schule ist 45 Jahre alt, und genauso alt ist auch der Spielplatz. Da muss was gemacht werden“, sagte von Garrel (CDU). Die Kosten müsse man aber drastisch reduzieren. Altevers (SPD) stimmte ihr zu, dass „dringend etwas gemacht werden muss“. Aber auch ihr seien die Kosten zu hoch. Beide schlugen vor, Akteure wie Förderverein, Bauhof, Eltern und Schüler mit einzubeziehen. Einstimmig wurde beschlossen, dass über den Antrag der Eltern im Rahmen der Beratungen für den Haushalt 2016 entschieden werden soll. Sprich: Dann wird man sehen, was man sich leisten kann.

Schulsozialarbeit

Die Stadt Friesoythe wird auch im Jahr 2016 die Schulsozialarbeit in der bisherigen Form weiterführen. Das bedeutet, dass sich auch künftig zwei sozialpädagogische Fachkräfte um die Sozialarbeit an den Friesoyther Schulen kümmern werden. Die beiden Pädagoginnen sind bei der Oberschule als Ganztagsstelle und bei der Realschule als halbe Stelle angesiedelt und stehen darüber hinaus den Grundschulen bei Bedarf zur Verfügung.

Die Oberschule hatte – auch mit Blick auf die Flüchtlingskinder, die der Schule zugewiesen werden – eine Erhöhung des Stundenkontingents um acht Stunden beantragt. Das wurde ebenso abgelehnt wie der Vorschlag von Günter Witte (SPD), anstelle der acht Stunden gleich eine zusätzliche halbe Stelle zu schaffen.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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