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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Politik setzt „ihre“ Lösung durch

22.01.2016

Cloppenburg Das neue Wohngebiet „Nördliches Piepergelände“ soll mittels einer inneren Ringstraße erschlossen werden. Diese Beschlussempfehlung hat der Planungs- und Umweltausschuss am Mittwochabend einstimmig dem Verwaltungsausschuss gegeben. Damit lehnte die Politik geschlossen die von der Verwaltung favorisierte Lösung ab, die sich für eine Stichstraße ausgesprochen hatte.

Planungsamtsleiter Hermann Asbree hatte zuvor vergeblich versucht, die Ausschussmitglieder von den Vorstellungen des Planungsamts zu überzeugen. Die Stichstraße – so Asbree – werde vom Investor privat errichtet, während die nun beschlossene innere Erschließung komplett zu Lasten des städtischen Haushalts gehe. Im Haushalt 2016 sei hierfür kein Geld vorgesehen, was wiederum zu zeitlichen Verzögerungen beim Bau führen werde. Dies – so Christa Preuth-Stuke (CDU) – dürfe für die Politik jedoch keine Entscheidungsgrundlage sein. Es gehe – ergänzten Constanze Korfhage (UWG) und Roland Kühn (CDU) – auch im die Aufenthaltsqualität in diesem zentralen Areal.

Manfred Bahlmann (CDU) wandte sich gegen das Modell „Stichstraße“, weil dann drei Grundstücke direkt an eine Lagerhalle des benachbarten Baustoffhändlers Kleier rücken. „Und ich möchte nicht den ganzen Tag auf eine nackte Halle gucken.“

In diesem Zusammenhang wurde auch über eine Auslagerung des Betriebs aus der Innenstadt in eine Randlage diskutiert. Inhaber Karl Kleier, der für die CDU im Ausschuss sitzt, erklärte sich für befangen und nahm dementsprechend nicht an der Diskussion teil. Auch zu einer NWZ -Nachfrage am Donnerstag schwieg Kleier: „Kein Kommentar“.

Planungsamtsleiter Asbree hatte am Mittwochabend im Ausschuss erklärt, dass man sich schon seit vielen Jahren mit Kleier im Gespräch über eine Umsiedlung befinde. Die Zeit dafür – so erläuterte Asbree weiter – scheine aber noch nicht reif zu sein. Schließlich sei der innerstädtische Standort für die Firma (die unter anderem auch Blumenzwiebeln, Saaten und Werkzeuge führt, Anm. d. Red.) auch hinsichtlich ihrer Laufkundschaft von Wichtigkeit.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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