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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Dorfentwicklung: Für Ideen bleibt ausreichend Zeit

14.03.2019

Ramsloh Die Gemeinde Saterland wird sich um Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen bewerben. Was damit alles verbunden ist und wie es weitergeht, sollte die Gemeinde aufgenommen werden, erklärte dem Ausschuss für Planung, Bau und Umwelt am Dienstagabend im Rathaus Ramsloh Michael Ripperda vom Planungsbüro pro-t-in aus Lingen. Dieses hat die Gemeinde mit der Erstellung der umfangreichen Antragsunterlagen beauftragt.

Ripperda stellte heraus, dass es seit 2015 nicht mehr um Einzeldorferneuerung gehe, sondern um eine ganze Dorfregion – in diesem Fall also um das gesamte Saterland. Diese Dorfentwicklung sei regional, strategisch, schwerpunkt- und gemeinschaftlich orientiert. Der Beteiligungs- und Antragsprozess inklusive Bearbeitung des Antrags werde etwa von März bis Juli andauern.

Dabei machte Ripperda deutlich, dass die Bürger von Anfang an mit in die Planung einbezogen werden sollen – also auch bereits in der Bewerbungsphase. So werden (wie berichtet) in allen vier Ortsteilen des Saterlands Informationsveranstaltungen, auf denen sich die Bürger einbringen sollen, stattfinden. Diese sind jeweils um 19 Uhr am 26. März im Strücklinger Hof in Strücklingen, 27. März im Landgasthof Dockemeyer in Ramsloh-Hollen, 28. März in der Schützenhalle in Sedelsberg und am 1. April im Bonifatiushaus in Scharrel.

Dabei gehe es darum, die Stärken und Schwächen sowie die Besonderheiten der Dorfregion aufzuzeigen, örtliche Handlungsansätze zu finden und Ideen einzubringen, so Ripperda. Die Ergebnisse aus den örtlichen Workshops würden dann auf einer Einwohnerversammlung am 7. Mai vorgestellt. Gemeinsame Schnittmengen sollen dargestellt werden. Dabei könnten auch Ergänzungen gemacht werden und gemeinsam über Klein(st)-Projekte nachgedacht werden, deren Umsetzung eventuell auch schon ohne eine große Förderung möglich sei.

Der Antrag auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm muss bereits bis zum 1. August beim Amt für Regionale Landesentwicklung vorliegen. So kam die Sorge im Fachausschuss auf, dass nur eine Veranstaltung pro Ortsteil nicht ausreichen und spätere Ideen nicht mehr mit aufgenommen werden könnten. Ripperda allerdings machte deutlich, dass dafür auch noch im eigentlichen Dorfentwicklungsplan genügend Platz wäre.

Denn schafft die Gemeinde Saterland es in das Dorfentwicklungsprogramm, muss sie solch einen Plan erarbeiten, bei dem die Bürger natürlich ebenfalls großes Mitspracherecht haben.

Ein Aufnahmebescheid, so Ripperda, würde circa im April/Mai 2020 erfolgen. Der Zeitraum für die Entwicklung des Plans sowie Ratsbeschluss und Anerkennung umfasse etwa Herbst 2020 bis Winter 2021. Mit der Umsetzungsphase habe man dann Zeit bis zum Jahr 2029.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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