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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Gemeinderat: Bürgermeister schwört Amtseid

14.03.2018

Ramsloh Groß war das Interesse an der ersten Sitzung des Saterländer Gemeinderates im Jahr 2018. Mehr als 80 Bürger hatten sich am Montagabend im großen Sitzungssaal des Rathauses eingefunden, auch um mitzuerleben, wie der neue Bürgermeister Thomas Otto vereidigt wird. Feierlich leistete der neue Verwaltungschef seinen Amtseid und sprach die offizielle Eidesformel. Den Amtseid nahm der stellvertretende Bürgermeister Leonhard Rosenbaum (CDU) ab. „Ich gratuliere Ihnen recht herzlich im Namen aller Kolleginnen und Kollegen“, betonte Rosenbaum. „Wir werden das Schiff gemeinsam steuern und nach vorne bringen.“ „Herzlich willkommen im Saterland“, begrüßte der Ratsvorsitzende Dr. Heinrich Norrenbrock (CDU) den 41-jährigen Uplenger: „Lassen Sie uns immer offen miteinander sprechen.“ Gegenüber der NWZ sprach Otto von einem „schönen und guten Einstieg“. Man wolle nun gemeinsam das Saterland voranbringen.

Mutige Entscheidung

Thomas Otto hatte die Bürgermeisterwahl am 25. Februar mit 54,22 Prozent der Stimmen gewonnen. Unterstützt wurde der parteilose Verwaltungsbeamte von den Grünen. Es sei mutig gewesen, in einer CDU-Hochburg wie dem Saterland anzutreten, konstatierte Norrenbrock.

Die Entscheidung über den künftigen Vorsitz des Gemeinderates wurde vertagt. Die CDU-Fraktion hatte am 1. März einen Antrag gestellt, in dem sie sich für die Abberufung des derzeitigen Ratsvorsitzenden Dr. Heinrich Norrenbrock aussprach. Als Nachfolger wurde Rigobert Naber (CDU) vorgeschlagen, der jedoch krankheitsbedingt abwesend war. „Es wäre nur fair, wenn Rigobert Naber selber da wäre“, sagte der neue CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Immer, der den Ex-Bürgermeisterkandidaten Gerd Dumstorff abgelöst hatte.

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Norrenbrock machte indes seinen Unmut über seine möglich Abberufung deutlich. Er kenne die Gründe für dieses Vorhaben nicht. „Es wurden verschiedene Anschuldigungen in den Raum gestellt. Ich werde dafür kämpfen, hier weiter zu machen und werde nicht einfach zurücktreten“, bekräftigte er. Beistand erhielt Norrenbrock von dem ehemaligen Bürgermeisterkandidaten Henning Stoffers (SPD). „Ich persönlich kann nicht sehen, dass Du irgendetwas in Deiner Arbeit falsch gemacht hast.“ Immer erklärte: „Wir haben fraktionsintern die Wahl beleuchtet und stellen uns jedes Mal nach einer Wahl neu auf. In der Fraktion ist mehrheitlich beschlossen worden, diesen Punkt auf die Tagesordnung zu setzen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.“

Auch die von der CDU beantragte Abberufung des bisherigen stellvertretenden Ratsvorsitzenden, Jens Immer, und eine dementsprechende Neuwahl wurde vertagt. Als Nachfolger schlug die CDU Norrenbrock vor.

Nach Aussage der CDU ist Gerd Dumstorff freiwillig aus dem Verwaltungsausschuss ausgeschieden. Auch Liane Pahl von der CDU gehört dem Gremium nicht mehr an. Die beiden Ratsmitglieder wurden durch Bernhard Benten und Jens Immer ersetzt. „Es ist in der CDU üblich, dass der Fraktionsvorsitzende im Verwaltungsausschuss sitzt“, sagte Immer. Zudem sollen alle Ortsteile vertreten sein. Nach der Abberufung von Dumstorff sei mit Benten auch weiterhin Sedelsberg durch die CDU repräsentiert. Pahl enthielt sich ihrer Stimme, die übrigen Ratsmitglieder stimmten für den neu besetzten Verwaltungsausschuss.

In der Sitzung wurden die Grundstückspreise für verschiede Baugebiete festgelegt. Im Baugebiet Nr. 39 in Strücklingen (Gelände Tennishalle) sind 17 neue Baugrundstücke geplant. Der Grundstückspreis wird 75 Euro pro Quadratmeter einschließlich der Erschließungs- und Regenwasserbeiträge betragen. Für die 23 geplanten Wohnbaugrundstücke im Baugebiet Nr. 84 in Bollingen (Am Ostermoor/Kanalstraße) gibt es bereits eine ganz Reihe Interessenten, gerade junge Familien, die sich haben vormerken lassen, erklärte Erster Gemeinderat Wilhelm Hellmann. Der Grundstücksverkaufpreis wird 53 Euro pro Quadratmeter inklusive der Erschließungs- und Regenwasserbeiträge betragen. Die Erschließung soll hier in Kürze in Auftrag gegeben werden.

Für die Mischgebietsgrundstücke im Baugebiet Nr. 127 in Scharrel (südlicher Ortsausgang/Hauptstraße) wurde der Verkaufspreis inklusive der noch zu errichtenden Straßenbeleuchtungen auf 60 Euro pro Quadratmeter festgesetzt. Ein Quadratmeterpreis von 64 Euro ist für die Grundstücke im ersten Bauabschnitt in Sedelsberg (Nr. 129 nördlich des Wieselweges) beschlossen worden. Dies beinhaltet die Erschließungskosten und die Regenwasserbeiträge.

Nicht enthalten in den genannten Grundstückspreisen ist jeweils der Schmutzwasserbeitrag (OOWV).

Großer Baubedarf

Einstimmig sprach sich der Rat für die Änderung der Bebauungspläne in Sedelsberg, Nr. 41 (Schulweg, Moorgutsweg, Tannenstraße; eine Enthaltung) und Nr. 129 (nördlich des Wieselweges), sowie des Bebauungsplans Nr. 131 in Ramloh (Fännes Hachte) aus. Für das Baugebiet nördlich des Wieselweges in Sedelsberg gebe es bereits erste Interessenten, die dort bauen möchten, sagte Hellmann. Dies sei jedoch nicht vor Ende August/ Anfang September möglich, da bis dahin die Erschließungsarbeiten laufen würden. In Ramsloh seien neue Baugrundstücke dringend erforderlich, da es derzeit keine mehr gebe. Das neue Baugebiet (Fännes Hachte) habe eine günstige Anbindung an die zentrale Ortslage, die Schulen und Sportanlagen. Dort werden 41 Bauplätze geschaffen.

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Wilhelm Tellmann (ehemaliges Ratsmitglied) und Franz Dannebaum (ehemaliger Bauamtsleiter) endete der öffentliche Sitzungsteil mit dem gemeinsam gesungenen Saterlied.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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