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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Noch immer keine Einigkeit

18.04.2018

Ramsloh Rolle rückwärts bei der CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Saterland. Wollte die Fraktion nach dem Debakel um die verlorene Bürgermeisterwahl im Februar noch bei der jüngsten Ratssitzung ihren Parteikollegen und langjährigen Ratsvorsitzenden Dr. Heinrich Norrenbrock aus Sedelsberg vom Amt abberufen, zog sie den Antrag nun auf der Ratssitzung am Montagabend im Rathaus Ramsloh zurück.

Rigobert Naber sollte Norrenbrock eigentlich beerben. Der Sinneswandel in der Fraktion scheint damit begründet, dass Norrenbrock immer wieder und auch auf der Ratssitzung noch einmal betonte, dass er sich auf jeden Fall zur Wahl gestellt hätte. Eine erneute Niederlage wollte sich die CDU-Fraktion wohl nicht eingestehen, denn sowohl eigene Parteikollegen als auch SPD, Grüne und UWG standen hinter Norrenbrock als Ratsvorsitzenden. „Unser Kandidat hat verloren. Das muss man akzeptieren. Wir wollen wieder Ruhe haben“, erklärte Norrenbrock.

Dass immer noch keine Einigkeit in der Fraktion herrscht, machte die Wahl zum stellvertretenden Ratsvorsitzenden deutlich. Rigobert Naber sollte es nach dem Bekunden der CDU werden und damit Jens Immer ablösen, der wegen seines Fraktionsvorsitz darauf verzichtete. Doch die SPD-Fraktion schickte spontan mit Elisabeth Schramm eine Gegenkandidatin ins Rennen und beantragte eine geheime Wahl. Letztlich fielen auf Naber 14 und auf Schramm neun Stimmen. Bei 17 anwesenden CDU-Ratsmitgliedern gab es damit drei Abtrünnige in den eigenen Reihen.

„Ich finde es beschämend, dass Ratsherr Leo Rosenbaum unsere beantragte geheime Wahl als Schwachsinn bezeichnet und sein Fraktionsvorsitzender Jens Immer von keiner guten Zusammenarbeit spricht“, ereiferte sich SPD-Fraktionsvorsitzender Karl-Peter Schramm über diese zuvor getätigten Äußerungen. Auf die Frage eines Zuschauers hin, warum Liane Pahl (CDU), bisher zweite Stellvertreterin, nicht als erste stellvertretende Ratsvorsitzende aufrückt, betonte Fraktionschef Immer kurz und knapp: „Sie hat verzichtet“. Pahl, die auch nicht mehr im Verwaltungsausschuss sitzt, nahm es kommentarlos mit versteinerter Miene hin, was den Zuschauern nicht verborgen blieb.

Ihr Ratsmandat legten Gerd Dumstorff und Benno Hermes, beide CDU, nieder. Für sie sitzen zukünftig Wilfried Pörschke und Gerd Albers im Rat. Das hatte zur Folge, dass die Fachausschüsse neue besetzt werden mussten.

Von der Tagesordnung genommen wurde der Verzicht auf die Ausschreibung eines allgemeinen Vertreters des Bürgermeisters. Erster Gemeinderat Wilhelm Hellmann geht Ende des Jahres in den Ruhestand. Bürgermeister Thomas Otto wollte die Stelle intern mit einem Bediensteten der Gemeinde neu besetzen. „Dafür kämen Jens Gralheer und Christof Naber aufgrund ihrer Befähigung in Frage“, sagt er. Beide hätten bisher nicht „nein“ gesagt. Wenn doch, müsste ausgeschrieben werden.

Möglich sei aber auch, die Stelle nicht mit einem Ersten Gemeinderat zu besetzen.

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