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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Bürgermeister stellt sich Fragen aus dem Publikum

12.02.2019

Ramsloh Vor gut einem Jahr wurde Thomas Otto mit Unterstützung von Bündnis 90/Die Grünen neuer Bürgermeister in der Gemeinde Saterland. Den Jahrestag nahm die Partei jetzt zum Anlass, um im Landgasthof Dockemeyer in Ramsloh-Hollen in einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zusammen mit Bürgermeister Thomas Otto das Jahr nach der Wahl Revue passieren zu lassen.

Allerdings war die Resonanz mit etwa 30 Personen eher bescheiden. Zu Beginn ging Dr. Henning Horrmann, der für die Grünen im Rat der Gemeinde Saterland sitzt, noch einmal auf die Ereignisse der Bürgermeisterwahl ein. Ein richtiges Fazit der einjährigen Tätigkeit wurde kaum gezogen. Die Zuhörer trugen zum größten Teil an diesem Abend ihre persönlichen Anliegen vor. Da ging es beispielsweise um eine Straße, die zur Sandentnahmestelle an der Elisabethfehner Straße führt oder um die Abholzung eines Waldes in diesem Bereich und um einen weiteren möglichen Torfabbau durch eine Saterländer Firma. „Dafür liegen sicherlich Genehmigungen vor“, erwiderte Otto. Die Grünen wollen zeitnah mit den Betroffenen, Bürgern und anderen Beteiligten eine Ortsbegehung an der Sandentnahmestelle organisieren.

Die Dorfentwicklung war ein Wahlversprechen von Thomas Otto. Dieses gedenkt er auch umzusetzen. Das erfordere eine umfangreiche Bewerbung, die von der Gemeindeverwaltung nicht geleistete werden kann. Henning Horrmann interessierte sich dafür, inwieweit der Klimaschutz und ökologische Gesichtspunkte bei der Dorfentwicklung mit berücksichtigt werden. Otto: „Bei der Dorfentwicklung spielen diese Punkte durchaus eine Rolle und sind ein Gesichtspunkt für eine erfolgreiche Bewerbung. Inwieweit diese aber umgesetzt werden, liegt nachher bei den Bürgern“, so der Bürgermeister.

Ein weiteres Thema war die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Leer und der Gemeinde Saterland. Dieses sollte man doch weiter fördern, meinte Zuhörer Heinz Schröer. Der Bürgermeister befürwortete dieses Ansinnen und erwähnte in diesem Zugsamenhang das zukünftige Rufbussystem. Als einzige Gemeinde im Kreis Cloppenburg hatte man der Gemeinde Saterland eine Rufbuslinie in einen Nachbarkreis bewilligt. Andere Gemeinden seien deshalb etwas neidisch auf das Saterland. Bürgermeister Otto verneinte die Auffassung, Barßel würde vom Fremdenverkehr mehr profitieren als das Saterland. Er wies darauf hin, dass beide Gemeinden gleichermaßen von dieser Zusammenarbeit profitierten. Das die Übernachtungszahlen in Barßel größer sind, als in der Gemeinde Saterland, läge seiner Meinung nach nur an der unterschiedlichen Bettenkapazitäten.

Manfred Cybalski aus Ostrhauderfehn stellte die Frage, warum das Saterland aus dem Schatz der eigenen Sprache nicht mehr Kapital schlägt. Bürgermeister Otto führte an, dass auch im Saterland etwas getan wird, wie zum Beispiel die Saterfriesisch-App. Allerdings sehe er auch hier noch mehr Potenzial. Zur Sprache kam auch die Beteiligung der Kommune an die EWE-Netz GmbH. „Die Beteiligung kostet der Gemeinde mehr, als sie letztlich einbringt. Eigentlich haben wir ganz andere Baustellen!", so Otto.

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