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Aktualisiert vor 5 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

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15.03.2019

Ramsloh Seit Jahrzehnten gibt es sie schon: Pläne für eine „Wasserfreizeit Saterland-Barßel“, die aus der Erweiterung eines bestehenden Sandnassabbaus südlich der Elisabethfehner Straße (Ostermoor) in Ramsloh entstehen soll. Das Rahmenkonzept von 1997/1998 sieht dabei eine 310 Hektar große Seenlandschaft vor, die in ihren größten Länge eine Ausdehnung von zwei bis 2,5 Kilometern aufweisen kann. Geplant sind zudem ein Anschluss an den Elisabethfehnkanal im Osten und an die Sagter-Ems im Westen.

Im Rahmenkonzept ist auch vorgesehen, dass im östlichen und westlichen Bereich Freizeitwohnungen, Restaurants etc. entstehen, im Norden ein Wohnmobilhafen sowie ein Surf- und Badestrand. Bereits 2004 hatte die Gemeinde Saterland den Flächennutzungsplan geändert und damit die Konzentration der Sandabbauten festgelegt. 2005 wurden Teile des Rahmenkonzepts in das regionale Raumordnungsprogramm des Landkreises Cloppenburg aufgenommen.

Mittlerweile sind die Sandabbauarbeiten zwischen Elisabethfehner Straße und Rehweg so weit vorangeschritten, dass das Thema noch am Dienstagabend wieder auf der Tagesordnung des Ausschusses für Planung, Bau und Umwelt im Rathaus Ramsloh landete.

Schon damals war von einem Realisierungszeitraum von etwa 40 Jahren ausgegangen worden. Mittlerweile ist eine große Seenlandschaft entstanden und die drei einzelnen Seen könnten ohne größeren Aufwand zu einer großen Wasserfläche vereinigt und erweitert werden. Bert Diekmann vom Planungsbüro Diekmann, Mosebach & Partner aus Rastede informierte am Dienstag über die derzeitige Situation der Sandabnahme und mögliche weitere Schritte. Er erklärte, dass für die Zusammenlegung der drei Gewässer der Gemeindeweg Brachvogeldamm aufgehoben werden müsste. Dies sei nötig, um die Abbauböschungen zwischen den Bodenabbauten entfernen zu können.

Nach Osten hin könnte weiter Sand abgebaut werden, während in dem genannten Bereich erste Ideen zur Wasserfreizeit umgesetzt werden könnten. Laut Diekmann sei der Bedarf an Sand sehr hoch. Ein Vorteil des Zusammenschlusses der Gewässer und der Erweiterung nach Osten hin sei, dass die Bodenabbauten von der Elisabethfehner Straße weg und weiter nach Süden rücken würden, so Diekmann.

Diekmann machte deutlich, dass die Planungen möglichst zeitnah geschehen sollten. Die Faunadaten würden zudem eine enge Zeitspanne vorgeben. Die Gemeinde Saterland will nun über weitere Planungsschritte nachdenken und das Rahmenkonzept auf den Prüfstand stellen. „Wir sollten das Ganze zeitnah angehen, zum Beispiel im Rahmen der Dorfentwicklung“, sagte Bürgermeister Thomas Otto (parteilos). Diese sieht auch eine Bürgerbeteiligung vor.

Das sahen auch Gerd Albers und Dr. Heinrich Norrenbrock (beide CDU) so. Sie schlugen ebenfalls vor, zeitnah zu beginnen und die Bürger mit einzubeziehen. Elisabeth Schramm (Gruppe SPD/Grüne) stimmte zu und beantragte eine Sitzungsunterbrechung, da einige Zuhörer Fragen zu dem Thema hatten.

So wollte ein Bürger wissen, ob die Pläne für die Wasserfreizeit denn auch von der Gemeinde Barßel weiter verfolgt worden seien. Denn das Konzept war damals von Vertretern der Gemeinde Barßel mit ausgearbeitet worden. „In der Gemeinde Barßel haben wir uns seit den ersten Planungen 1997/1998 nicht mehr mit dem Thema Wasserfreizeit Saterland-Barßel beschäftigt“, machte Barßels Bürgermeister Nils Anhuth auf Anfrage der NWZ deutlich.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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