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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Einsatz von Glyphosat in Gemeinde weiterhin erlaubt

24.11.2018

Saterland Ein positive Signal wollte Bürgermeister Thomas Otto (parteilos) am Donnerstag auf der Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Umwelt im Rathaus an die Bürger senden. So hätte er es sich gewünscht, dass die Gemeinde ab 2019 auf den Einsatz von Glyphosat verzichtet.

Doch die CDU machte einen Strich durch die Rechnung. Sie entschied dagegen, einen entsprechenden Antrag der Gruppe SPD/Grüne umzusetzen. Es gab sieben Nein-Stimmen. Elisabeth Schramm (Gruppe SPD/Grüne) sorgte für die einzige Ja-Stimme. „Es geht uns darum, ein Signal zu geben, dass wir in der Gemeinde auf Glyphosat verzichten wollen.“

„Aufgrund der geringen Anzahl von Flächen, auf denen wir den Einsatz beeinflussen können, sollten wir es nicht umsetzen“, sagte Dr. Heinrich Norrenbrock (CDU). Im Privatbereich würde jede Menge Glyphosat eingesetzt werden. Zudem werde es 2020 sowieso abgeschafft. Davon war Otto nicht überzeugt. „Das sehe ich noch nicht. Nicht nur Haushalte, auch wir sollten auf Glyphosat verzichten“, sagte er.

Kurz vorher hatte Schramm eine Sitzungsunterbrechung beantragt. Auch dies wurde von der CDU abgeschmettert. „Ich bin beschämt über das Abstimmungsergebnis“, sagte Otto. Wenn die CDU eine Unterbrechung in der Vergangenheit beantragt habe, sei dies immer geschlossen durchgegangen. Letztlich stellte Theo Schmidt (CDU) einen Antrag auf Abstimmung.

Der Antrag der Gruppe SPD/Grüne war in diesem Jahr schon einmal Thema im Fachausschuss gewesen. Dieser hatte sich darauf geeinigt, eine Infoveranstaltung mit Fachleuten durchzuführen. Diese fand am 30. Oktober bei Dockemeyer statt. Dabei hatte Dr. Josef Kuhlmann von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen gesagt, dass sich die Toxizität von Glyphosat auf einem Level mit dem Verzehr rohen Fleisches oder Heißgetränken über 65 Grad Celsius bewegen würde. Entscheidend sei, dass ein sorgsamer Einsatz erfolge.

Ottmar Ilchmann von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. hingegen verwies auf Untersuchungen von Nichtregierungsorganisationen, nach denen Gesundheitsgefahren nicht ausgeschlossen seien.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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