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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Dr. Stephan Gehrold erneut auf Listenplatz fünf

03.12.2018

Sedelsberg /Hannover Dr. Stephan Gehrold (53) bleibt nur die Hoffnung. In der „Akademie des Sports“ in Hannover hat die CDU den Sedelsberger Juristen und Politiker für den fünften Rang zur Europa-Wahl am 26. Mai nominiert. Bei der Entscheidung um Platz vier verlor er wie schon vor fünf Jahren.

Die CDU hatte bisher vier Abgeordnete im Europaparlament – den früheren Ministerpräsidenten David McAllister, Burkhard Balz aus Stadthagen, Godelieve Quisthoudt-Rowohl aus Hildesheim und Jens Gieseke aus dem nahen Sögel im Emsland. Als Balz in den Vorstand der Bundesbank wechselte, rückte für ihn im vergangenen September Stefan Gehrold nach.

Eigentlich herrscht bei der CDU der Grundsatz, dass jeder Abgeordnete, der es einmal in das EU-Parlament geschafft hat, auch für das nächste Mal abgesichert werden soll. Doch diesmal war das nicht so eindeutig, zumal Gehrolds Kandidatur im Kreisverband Vechta letztlich zum Rücktritt des Kreisvorsitzenden Dr. Stephan Siemer führte.

Spitzenkandidat wurde wieder McAllister. Die Position zwei war für Gieseke sicher, da die mitgliederstarken CDU-Bezirksverbände Hannover und Osnabrück-Emsland seit geraumer Zeit kooperieren. Beide erreichten 118 von 119 Stimmen. Die Position drei wurde frei, da Quisthoudt-Rowohl nicht erneut kandidierte. Ihr Verband, die Hildesheimer CDU, hatte die frühere Bundestagsabgeordnete Ute Bertram nominiert. Die 57-Jährige verlor aber gegen Lena Düpont, eine Redakteurin aus Gifhorn.

Spannend wurde es erneut bei Platz vier. Tilman Kuban, der 31-jährige Vorsitzende der Jungen Union aus Barsinghausen, setzte sich letztlich klar mit 76:43 gegen Gehrold durch. Somit hatte der Sedelsberger neben Oldenburg (22 Stimmen) Osnabrück-Emsland nicht komplett auf seiner Seite. Für Platz fünf reichte es dann für Gehrold mit 62:53 gegen Martina Sharman aus Wolfenbüttel, die vor dem Delegiertentreffen noch für Rang drei gehandelt worden war.

Zuletzt vor fünf Jahren hatte Platz vier für den Einzug ins Europa-Parlament mehr als deutlich gereicht. Da wird bei einem Ergebnis ähnlich den derzeitigen Voraussagen mehr als problematisch. So bleibt für Gehrold letztlich die Hoffnung auf einen Erdrutsch-Sieg der CDU jenseits von 40 Prozent oder später erneut als Nachrücker ins „Hohe Haus“ in Brüssel einzuziehen. Für McAllister werden nämlich in politischen Kreisen der CDU einige Positionen in Berlin gehandelt.

Unmittelbar nach dem Delegiertentreffen in Hannover flog Gehrold mit einer EU-Delegation nach Benin. Nach der Ankunft im Porto Novo war die Enttäuschung schon verarbeitet. „Ich bin jetzt von Brüssel in der nächsten Legislatur sehr weit weg“, meinte er noch in Hannover. „Die Zusagen haben nicht gezogen“ und letztlich habe auch der CDU-Landesverband Oldenburg keine Unterstützung gehabt. „Mit der zugesagten Unterstützung hätte es gereicht“. Nur eine Person habe sich gefreut – „meine Ehefrau Christina“.

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