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Aktualisiert vor 20 Minuten.

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Feuerteufel von Cloppenburg gefasst?

NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Skipper ziehen an einem Strang

28.04.2014

Elisabethfehn Ein wunderbares Bild bot sich am Wochenende im Bereich der Schleuse „Dreibrücken“ in Elisabethfehn. Über 35 Boote, allesamt über die Toppen geflaggt, lagen im seichten Wasser des Elisabethfehnkanals vor Anker und sorgten für ein einzigartiges maritimes Ambiente.

Die Wassersportvereine aus dem Leda-Jümme-Gebiet von Loga bis Elisabethfehn hatten Kurs auf den Kanal genommen, um nach vielen Jahren erstmals wieder ein großes Skippertreffen zu veranstalten. Es wurde eine runde Sache. Über 100 Teilnehmer aus elf Vereinen waren angereist. Dass es nach vielen Jahren die Premiere in Elisabethfehn gab, hatte bei den Freizeitkapitänen natürlich einen nachhaltigen Grund.

Solidaritätsbekundung

Alle machten sich mit ihrer Fahrt durch Deutschlands einzigen noch schiffbaren Fehnkanal dafür stark, dass der Kanal noch lange erhalten bleibt. Zugleich eine große Solidaritätsbekundung für den Verein „Rettet den Elisabethfehnkanal“, der sich seit gut zwei Jahren für die Befahrbarkeit das Kanals stark macht und dafür kämpft, dass die marode, aber noch funktionsfähige Schleuse in Osterhausen erneuert wird.

„Es freut uns, dass die Skipper im Leda-Jümme-Gebiet unsere Initiative mit ihrem Treffen in Elisabethfehn unterstützen“, sagte Walter Eberlei, Vorsitzender des Vereins. Noch immer sei aus Berlin kein „grünes Licht“ signalisiert worden. Allerdings hätten die beiden Bundestagsabgeordneten im Landkreis Cloppenburg, Franz-Josef Holzenkamp (CDU) und Gabriele Groneberg (SPD), ihm seine volle Unterstützung für den Erhalt des Kanals zugesagt, meinte Eberlei am Rande der Veranstaltung. „Wir werden beide beim Wort nehmen“, sagte Eberlei.

„Uns liegt der Erhalt des Kanals natürlich auch am Herzen. Deswegen nehmen wie hier teil, um enger unter den Vereinen zusammenzurücken“, sagte Rolf Diekhaus, Vorsitzender des Wassersportclubs „Soeste“ Barßel. So sieht es auch Erich Hagel, Skipperchef des WSC Neptun Barßel. „Wir setzen uns aktiv für den Erhalt ein. Der Kanal muss erhalten bleiben“, meinte Hagel.

„Natürlich ist bei diesem Treffen der Erhalt des Kanals im Hinterkopf. Doch es geht uns auch um die Gemeinschaft der Wassersportvereine in der weiteren Zukunft. Wir wollen uns gegenseitig besuchen“, erklärte Günther Lüken, Vorsitzender des Wassersportvereins Ostrhauderfehn. Der Kanal sei eigentlich noch gut in Schuss, wenngleich er natürlich erhalten bleiben muss.

„Bestens funktioniert“

„Klar ist die Schleuse Osterhausen marode, aber bisher kann immer noch geschleust werden. Daher sollte man nicht immer pessimistisch denken, sondern die Dinge positiv sehen“, meinte Lüken. So seien die Wassersportler von außerhalb verunsichert und würden die Kanaldurchfahrt meiden.

„Es hat alles sehr gut geklappt. Das Schleusen hat bestens funktioniert und es ist ein wunderbares Treffen der Skipperfreunde“, zog der Vorsitzende des gastgebenden Wassersportvereins Elisabethfehn, Andreas Prahm, ein positives Fazit der Premierenveranstaltung, die mit einem zünftigen Grillabend endete.

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