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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Wahl: SPD-Mann holt bestes Ergebnis

13.09.2016

Cloppenburg CDU, SPD, UWG, Grüne, FDP, Zentrum, IBC und Linke: Alle acht angetretenen Parteien und Gruppierungen haben den Einzug in den Cloppenburger Stadtrat geschafft. Wie ist am Tag nach der Wahl die Stimmung in der Politik?

Wie heißen die Gewinner der Stadtratswahl?

Eindeutiger Gewinner ist die SPD. Die Sozialdemokraten haben drei Sitze hinzugewonnen und sind mit zehn Stadträten nun klar zweitstärkste Kraft. Damit hatten wohl nicht einmal sie selbst gerechnet. „Das Ergebnis ist sehr erfreulich und überraschend“, so SPD-Fraktionschef Adem Ortac.

Auch Sieger Nummer zwei kommt aus den Reihen der SPD: Jan Oskar Höffmann holte mit 1151 Stimmen im nach wie vor CDU-geprägten Cloppenburg das beste Ergebnis aller 88 angetretenen Bewerber. Er schaffte damit erstmals den Einzug in den Rat. Der 27-jährige Juso-Chef war in den vergangenen Jahren stets in der Öffentlichkeit präsent und brachte Themen auf (zum Beispiel die LzO-Gewinnausschüttung, die Juso-Anzeige gegen den amerikanischen Geheimdienst NSA oder die Gründung eines Cannabis-Clubs in Cloppenburg), mit denen er auch überregional Aufsehen erregte. Spekulationen, nach denen er nun SPD-Fraktionschef werden wolle, wies Höffmann energisch zurück. Er werde sich nun erst einmal um die Sachthemen kümmern. „Da habe ich richtig Bock drauf und noch einige in der Schublade.“

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Gewinner Nummer drei ist die FDP, die ihre Sitzzahl von eins auf zwei verdoppelte: „Mehr Kandidaten, mehr Stimmen, ich bin nun auch im Kreistag vertreten: Wir in Cloppenburg haben alle Ziele erreicht“, fasste Yilmaz Mutlu seine Stimmung zusammen.

Vierter und letzter Sieger ist aus Sicht der NWZ  die Partei „Die Linke“. In Gestalt ihres Kandidaten Alexander Sonnenburg (301 Stimmen) schaffte sie erstmals den Sprung in den Stadtrat. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Kreischef Michael Klitzing.

Wer sind die Verlierer der Stadtratswahl??

An erster Stelle muss hier wohl die UWG genannt werden. Beobachter der politischen Szene und auch Vertreter der anderen Ratsfraktionen hatten den Unabhängigen im Vorfeld zugetraut, die bisherigen fünf Ratssitze um einen, wenn nicht gar zwei aufzustocken. Nun ist es sogar einer weniger. „Wir sind sehr enttäuscht. Ich weiß nicht, woran es gelegen hat“, erklärte eine am Montagmorgen konsterniert wirkende Fraktionschefin Jutta Klaus.

Einen Sitz verloren haben auch die Grünen, sie sind im künftigen Stadtrat mit nur noch drei Mitgliedern vertreten. „Ich habe damit gerechnet“, sagte Fraktionschef Michael Jäger. Vor fünf Jahren habe vor allem die Atom-Katastrophe von Fukushima den Grünen in Cloppenburg 12,33 Prozent bescherten. Die nun erreichten fast acht Prozent entsprächen dem Stammwählerpotenzial der Grünen in Cloppenburg, so Jäger.

Der dritte Verlierer ist das Zentrum. Udo Anfang schaffte zwar wieder den Einzug in den Stadtrat, sein Mitstreiter Dieter Beuse, der Ende 2011 von der CDU zum Zentrum gewechselt war, jedoch nicht. „Ich bin sehr, sehr enttäuscht über das Gesamtergebnis. Ich hatte gedacht, dass wir mehr erreichen“, so Anfang.

Und was ist mit den Christdemokraten?

Die CDU büßte rund 3,4 Prozent und damit einen Sitz ein – sie entsendet jetzt noch 16 Vertreter in den Rat. Im Vorfeld hatten selbst CDU-Mitglieder mit deutlich größeren Verlusten gerechnet. Nun gelte es für die CDU, „gestalterische Mehrheiten“ zu organisieren, erklärte Fraktionschef Hermann Schröer.

Organisieren muss sich im Übrigen auch die neue Gruppierung „Initiative Bürgerbündnis Cloppenburg“ (IBC). „Ich werde mich wohl irgendwo anschließen“, sagte Dr. Hermann Bergmann, der als einziger IBC-Kandidat den Sprung in den Rat schaffte.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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