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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Unterbezirksparteitag: SPD spricht Kolde Vertrauen aus

31.10.2016

Thüle Detlef Kolde (54) ist der Nachfolger von Renate Geuter aus Markhausen, die den Unterbezirk der SPD Cloppenburg 25 Jahre lang führte. Der zweifache Vater aus Essen setzte sich beim Unterbezirksparteitag (UB-Parteitag) in Thüle gegen den überraschend aufgestellten Herausforderer Stefan Riesenbeck (56) aus Cloppenburg durch. Kolde behauptete sich am Ende mit 38 zu 27 Stimmen gegen Riesenbeck.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand aber Renate Geuter. Diese bedankte sich für die konstruktive Arbeit im Vorstand. „Ich möchte mich bedanken, dass ihr mich immer getragen habt.“

„Du bist, was deinen unermüdlichen Einsatz und deine ehrliche Arbeit angeht, immer ein Vorbild gewesen“, sagte Friesoythes Bürgermeister Sven Stratmann. Kristian Kater, Vorsitzender der Kreis-SPD Vechta erklärte, Geuter habe eine ganze Generation geprägt. Wegbegleiterin Johanne Modder beschrieb Geuter als „ehrliche Socke“ und „absolute Stütze der Fraktion“. Vor allem für die Themengebiete Finanzpolitik und Entwicklung des ländlichen Raums werde sie als Expertin in ihrer Fraktion im Landtag herangezogen.

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Ministerpräsident Stephan Weil überreichte der haushaltspolitischen Sprecherin der SPD im Landtag dann die höchste Auszeichnung, die die Partei an ihre Mitglieder vergibt – die Willy-Brandt-Medaille. Aufgrund ihres jahrelanges Engagement sei Geuter die zweitdienstälteste UB-Vorsitzende in ganz Deutschland, sagte Weil. Wer diese Aufgabe ein Vierteljahrhundert erfülle, müsse aus besonderem Holz geschnitzt sein. Dass der Landeshaushalt wieder saniert sei, sei auch ein wesentlicher Verdienst von Geuter. Theo Bruns aus Molbergen wurde von Weil für 25 Jahre Vorstandsarbeit mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Verdienst zu niedrig

Für eine Mindestvergütung für Auszubildende und eine Ausbildungsplatzumlage hat sich zudem der Unterbezirksparteitag ausgesprochen. Zum Teil liege der Verdienst von Azubis bei weniger als 300 Euro, sagte Jan Oskar Höffmann von den Jusos. „Deshalb wollen wir eine Mindestvergütung für Azubis, die genauso hoch ist wie der BAföG-Höchstsatz.“

„Die Zielsetzung unterstützen wir nachdrücklich“, sagte Geuter. Rechtlich gebe es sicherlich noch einige Hürden, so dass die Anfrage an die entsprechenden Gremien weitergeleitet werde.

Auch die Schaffung von angemessenen und bezahlbaren Wohnraum war Thema. So solle ein prozentualer Bestandteil für bezahlbaren Wohnraum in neu ausgewiesenen Baugebieten gestellt werden, erklärte Sonja Hillen vom Ortsverband Essen. Der UB-Parteitag sprach sich dafür aus, den Antrag den SPD-Fraktionen auf Landes- und Bundesebene sowie dem Städte- und Gemeinderat vorzulegen. Einstimmig wurde zudem bestimmt, Zeitarbeit und Werkverträge stärker zu regulieren. So müssten Leiharbeiter erst nach neun Monaten wie Stammbelegschaftspersonal bezahlt werden, kritisierte Kolde.

Weiterhin wurde der Antrag der Jusos auf Senkung der Kreisumlage einstimmig angenommen. „Ihr rennt damit bei uns offene Türen ein“, sagte Geuter. Man wolle sich bei den kommenden Haushaltsplanberatungen dafür stark machen.

Vorstand komplett

Neben Kolde sind die zwei stellvertretenden Vorsitzenden Christiane Priester und Jan Oskar Höffmann im SPD-Unterbezirksvorstand. Zum Kassierer wurde wieder Bernd Roder gewählt. Schriftführer ist Dennis Riethmüller, stellvertretende Schriftführerin Sonja Hillen und Beisitzer sind Rudolf Arkenau, Hüseyin Basgürboga, Ludger Beelmann, Frank Garling, Franziska Preuth, Heinz Robben, Henning Stoffers und Sönke Baumdiek.

Tanja Henschel Barßel / Redaktion Münsterland
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