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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Stadt bemüht sich um 19 weitere Flüchtlingsunterkünfte

17.09.2015

Cloppenburg Insgesamt 143 Flüchtlinge hat die Stadt Cloppenburg in diesem Jahr aufgenommen und untergebracht. Bis zum 31. Januar 2016 sollen noch einmal 235 dazukommen, erklärte Erster Stadtrat Andreas Krems am Dienstagabend im städtischen Ausschuss für Familie, Soziales, Jugend, Sport, Kultur und Markt.

Diese Zahl könne sich jedoch täglich wieder ändern, ergänzte der städtische Pressesprecher Klaus Niemann am Mittwoch auf Anfrage der NWZ. So sei die Stadt vor einiger Zeit noch von 130 aufzunehmenden Flüchtlingen bis Ende Januar kommenden Jahres ausgegangen, bevor der Landkreis neue Zahlen verkündet habe.

Bislang ist es dem zuständigen Sachbearbeiter Egon Meyer-Pölking gelungen, ausreichend privaten Wohnraum für die schutzsuchenden Menschen anzumieten. 30 Wohnungen hat die Stadtverwaltung dezentral angemietet, davon sind sieben zurzeit noch frei. 38 Frauen, Männer und Kinder können hier noch untergebracht werden.

Im Hinblick auf neun weitere Wohnungen für insgesamt 60 Personen befinde sich die Stadt – so Meyer-Pölking – „in aussichtsreichen Gesprächen“. Vorgespräche führe die Verwaltung bezüglich zehn weiterer Wohnungen, die Platz für 50 Menschen böten. Bislang – ergänzte Ordnungsamtsleiter Reinhard Riedel – sei es der Stadt gelungen, „alle Flüchtlinge angemessen unterzubringen“.

Sollte der Zustrom von Flüchtlingen anhalten, so Erster Stadtrat Krems, müsse auch an die Gemeinschaftsbelegung von städtischen Liegenschaften gedacht werden. „Wir wissen nicht, was auf uns zukommt. Deshalb ist es eine Herausforderung, Wohnraum kurzfristig zu besorgen.“ Informationen über noch freien Wohnraum nehme Sachbearbeiter Meyer-Pölking (Telefon 0 44 71/ 185-139) gerne an.

Um Bürger, die ehrenamtlich helfen wollen, und auch „Skeptiker“ (Originalton UWG-Ausschussmitglied Constanze Korfhage) zu informieren, lädt der Arbeitskreis Integration – wie berichtet – für Mittwoch, 7. Oktober, zu einem öffentlichen Diskussionsabend ins Rathaus ein. Nun steht auch die Uhrzeit fest, los geht’s um 18 Uhr.

Einstimmig beschloss der Ausschuss den Auftrag an die Verwaltung, bis zur nächsten Ratssitzung am 12. Oktober einen Bericht vorzulegen, der bereits angeschobene Maßnahmen und Pläne zur Aufnahme der Flüchtlinge in Cloppenburg enthält.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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