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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Austausch über Ehrenamt und Politik

26.07.2019

Stapelfeld Die Bedeutung des Ehrenamtes stand in diesem Jahr im Mittelpunkt des bereits zum fünften Mal von der Katholischen Akademie Stapelfeld durchgeführten Familienseminars für Menschen mit Fluchthintergrund. Mehr als 70 Menschen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan oder Eritrea lernten sich kennen, diskutierten und informierten sich über die verschiedenen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements in der Region. Dabei lernten sie unter anderem Organisationen wie die Tafel, Amnesty International, das Schwedenheim und den Heimatverein Cloppenburg im Rahmen von Gesprächen und Exkursionen kennen.

Für die Kinder wurde ein altersgerechtes und kreatives Begleitprogramm auf die Beine gestellt. „Wir haben uns mit der Frage auseinandergesetzt, wie wichtig das Ehrenamt für unsere Gesellschaft ist, wie es den Zusammenhalt fördert und auch wie das ehrenamtliche Engagement in den jeweiligen Herkunftsländern aussah“, betonte KAS-Dozentin Dr. Barbara Kappenberg, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Heinrich Siefer das Familienseminar organisiert und leitet.

Aktuelles verfolgen

Auch die tägliche Lektüre der lokalen Tageszeitungen wie der NWZ, die von den Verlagen kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, und die anschließende Diskussion über die Artikel und Karikaturen, waren ein wichtiger Tagespunkt. Wobei deutlich wurde, dass die Teilnehmer sich intensiv mit den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen in ihrer neuen Heimat sowie mit den internationalen politischen Entwicklungen auseinandersetzen.

Dies wurde auch bei der Diskussionsrunde am Donnerstagvormittag deutlich, zu der Landtagsabgeordneter Christoph Eilers (CDU), SPD-Kreistagsabgeordneter Detlef Kolde und Kreistagsabgeordneter Fabian Wesselmann (Bündnis 90/Die Grünen) nach Stapelfeld gekommen waren.

Die Politiker zeigten sich zunächst beeindruckt davon, dass die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die deutsche Sprache bereits gut beherrschen und sich intensiv an der Diskussion beteiligten. „Damit zeigen Sie, dass Sie auf dem richtigen Weg sind. Für eine Integration ist es wichtig, dass Sie die deutsche Sprache beherrschen“, machte Detlef Kolde deutlich.

Eigene Erfahrungen

Zunächst drehte sich die Diskussion um die Möglichkeit des politischen sowie gesellschaftlichen Ehrenamtes und die Politiker berichteten aus ihrer persönlichen Erfahrung sowie der ehrenamtlichen Gemeinde- und Kreispolitik. „Man muss Prioritäten setzen und sich selbst fragen, was einem wichtig ist“, betonte Fabian Wesselmann und erläuterte, wie er es organisatorisch schafft, Politik und Studium miteinander zu verbinden.

Christoph Eilers machte deutlich, dass vor allem der Wille zur politischen und gesellschaftlichen Gestaltung ein wichtiger Antrieb für die Übernahme eines Ehrenamtes in der Lokalpolitik sei.

Auch aktuelle politische Diskussionen wie der Brexit, die Ernennung von Boris Johnson zum Premierminister, die Ergebnisse der Europawahl, die Bedeutung der Europäischen Union sowie die Vereinbarkeit eines Kopftuchverbotes mit der Religionsfreiheit wurden von den Teilnehmern kritisch hinterfragt.

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