• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Beiratswahl: Stimme, die auch gehört wird

21.10.2016

Friesoythe „Wir sind ein Beirat nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern für Menschen verschiedenster Beeinträchtigungen“, stellte Andreas Tegeler klar. Er ist Vorsitzender eben dieses Beirates und machte am Mittwochabend im Forum am Hansaplatz mit seinen Mitstreitern nochmals Werbung für die anstehende Beiratswahl am 2. November.

2013 wurde erstmals ein neunköpfiges Gremium gewählt und man habe schnell festgestellt, dass man ernst genommen werde, sagte Tegeler. In einigen Ausschüssen des Friesoyther Stadtrates gebe es Mitspracherecht. Und auch bei der Planung des Aquaferrums sei der Beirat gehört und einige Eingaben auch umgesetzt worden.

Beiratsmitglied Helmut Strey machte auf der Versammlung deutlich, dass sich nicht nur Betroffene wählen lassen können, sondern auch Interessenvertreter, etwa von Kindern und Jugendlichen oder Elterngruppen. Er selbst würde sich freuen, wenn auch psychisch erkrankte Personen im Beirat mitarbeiten möchten. „Diese Personengruppe fehlt uns besonders“, so Strey.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Für den künftigen Beirat, der für fünf Jahre – also genauso wie der Stadtrat – gewählt wird, sieht Strey eine spannende Zukunft, schließlich stehe unter anderem die barrierefreie Innenstadtsanierung an, und bei diesem Projekt „möchten wir gehört werden“. Diesem Anliegen gab Bürgermeister Sven Stratmann, der ebenfalls an der Sitzung teilnahm, schon jetzt grünes Licht: „Wir brauchen den Rat betroffener Menschen.“

Die Beiratsmitglieder sprachen auch Themen wie Großraumtoiletten und den Öffentlichen Personennahverkehr an. Gerade bei den Busverbindungen gebe es noch viel aufzuholen.

Maik Kathmann von der Stadt Friesoythe stellte anschließend Details zur Wahl vor. Die Wahl findet am Mittwoch, 2. November, um 18 Uhr in der Bibliothek des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Friesoythe statt. Wahlberechtigt sind alle Personen ab 16 Jahre aus dem Stadtgebiet Friesoythe, die einen Behindertenausweis mit einem Schweregrad von mindestens 50 Prozent vorlegen können – oder die Eltern oder sonstige gesetzliche Vertreter.

Zur Wahl stellen können sich allerdings nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch Interessenvertreter für Personengruppen mit Beeinträchtigungen. Am Abend wird dann ein Wahlzettel erstellt. Bis zu zwölf Personen können in den Beirat gewählt werden. Jeder Wahlberechtigte hat somit auch zwölf Stimmen. Das Ergebnis wird noch am Wahlabend bekanntgegeben.

In einer ersten Beiratssitzung wird dann aus den Reihen der Gewählten der Vorstand bestimmt.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2900
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.