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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Politik: Trio tritt bei Kommunalwahl an

17.10.2015

Cloppenburg Das parteilose Ratsmitglied Dr. Hermann Bergmann, der zurzeit eine Fraktion mit den beiden Zentrumsvertretern Udo Anfang und Dieter Beuse bildet, will bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr mit dem Cloppenburger Grundschulleiter Ingo Götting und dem Juristen Oliver Schewe in einem Bürgerbündnis antreten. „Ich denke, die Wählerinnen und Wähler sollten eine Alternative haben. Wir wollen mit ihnen gemeinsam die Stadt voranbringen“, begründete Bergmann jetzt bei einem Pressegespräch die Gründung des neuen Bündnisses.

Bergmann war Ende November 2013 von der SPD-Stadtratsfraktion als Fraktionsvize und Mitglied des Verwaltungsausschusses (VA) geschasst worden. Daraufhin trat er aus Enttäuschung über seine Ausbootung Mitte Dezember auch als SPD-Ortsvereinchef und als Vorsitzender des Bau- und Verkehrsausschusses zurück. Im Januar 2014 schloss er sich dann der Zentrumsfraktion an. Dagegen sind Götting und Schewe in Cloppenburg kommunalpolitisch bislang noch nicht in Erscheinung getreten.

Der genaue Name des neuen politischen Bündnisses steht noch nicht fest. Nach der offiziellen Vereinsgründung und der Festsetzung einer Satzung planen die Initiatoren verschiedene Informationsveranstaltungen, um sich, ihre Mitstreiter und ihr Programm detailliert vorzustellen. Um zur Kommunalwahl im September 2016 zugelassen zu werden, benötigt das Bündnis außerdem 180 Unterschriften von Unterstützern.

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Die Mehrheit der Cloppenburger sei bei der jüngsten Kommunalwahl 2011 nicht zur Wahl gegangen, da sie von der bisherigen Ratspolitik schwer enttäuscht worden sei und sich nicht mehr zu den bekannten Parteien hingezogen gefühlt habe, so Bergmann. Der 60-Jährige forderte einen „neuen, sachlichen und konstruktiven Politikstil“ im Cloppenburger Rat.

„Wir möchten das Vertrauen der Nichtwähler zurückgewinnen und ein offenes Ohr für ihre Sorgen sowie für ihre Wünsche und Anregungen haben, damit sie sich wieder gut vom Rat vertreten fühlen. Dazu müssen wir mit den Bürgern direkt sprechen“, machte Götting deutlich.

„Wir haben eine Idee, wie wir es bessermachen können und wollen mit den verschiedenen politischen Parteien konstruktiv zusammenarbeiten, um für Cloppenburg eine gute und ergebnisorientierte Ratspolitik zu machen“, betonte Schewe. So sei unter anderem die Gründung eines Jugendparlamentes ein wichtiges Ziel, da viele Jugendliche sich sehr für Politik und vor allem Kommunalpolitik interessierten und eine Möglichkeit bräuchten, um ihren Ideen und Anregungen Gehör zu verschaffen.

Außerdem forderten die Initiatoren, die bisherigen Ortsvorsteher durch von den Bürgern direkt zu wählende Ortsräte abzulösen, um mehr Demokratie in der Kommunalpolitik durchzusetzen.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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