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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Politik: UWG fordert Norenbrocks Rücktritt

30.03.2015

Saterland Die UWG Saterland hat mit einstimmigem Votum auf ihrer Mitgliederversammlung beschlossen, das Kreistagsmandat von Bernd Norenbrock aus Frie-soythe einzufordern. Sie fühle sich durch ihn im Kreistag nicht mehr vertreten, so die Meinung der Mitglieder. Wie berichtet, war Norenbock zusammen mit Josef Stadtsholte Ende 2014 aus der Ratsarbeit für die UWG in der Gemeinde Saterland verabschiedet worden.

„Mandat freigeben“

Norenbrock war aus dem Saterland wieder ins elterliche Haus nach Friesoythe zurückgezogen. Als Kreistagsmitglied blieb er der UWG Saterland jedoch erhalten.

Schon Anfang März habe die UWG-Fraktion Norenbrock mit einem Schreiben darum gebeten, das Kreistagsmandat für Hanswilhem Kreuzkam (Ramsloh) freizugeben, hieß es. Dieser war zusammen mit Ralf Pooschke in den Gemeinderat nachgerückt. Norenbrock habe weder auf Anrufe noch auf das Schreiben reagiert, sagte Fraktionsvorsitzender Franz Hericks. „Offenbar ist er an einer weiteren Mitarbeit in und mit der UWG nicht interessiert“, so der Vorsitzende. „Das schon recht merkwürdige Verhalten von Herrn Norenbrock als Politiker ist für die UWG ein wichtiger Grund, diesen Schritt zu gehen“, so die Meinung der Mitglieder. Ein verantwortungsvoller Kommunalpolitiker verhalte sich anders, vor allem, wenn er weitere Ambitionen als Rats- oder Kreistagspolitiker an seinem jetzigen Wohnsitz in Friesoythe habe.

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„Pflicht nachgegangen“

Auf Nachfrage der NWZ  zeigte sich Norenbrock am Sonntag völlig überrascht von der Nachricht. Er sei enttäuscht von der UWG. Das genannte Schreiben habe er nicht bekommen, was mit seinem Umzug nach Friesoythe zu tun haben könnte, mutmaßt der Politiker. Da er derzeit am Hausbauen sei, könne es durchaus sein, dass er schwerer per Telefon zu erreichen sei. Aber die UWG-Mitglieder würden seine Adresse kennen.

Er sei immer seiner Pflicht nachgegangen und habe an jeder Kreistagssitzung teilgenommen, sagte Norenbrock. Zusammen mit seinen beiden UWG-Mitstreitern im Kreistag habe er sich immer dafür eingesetzt, Beschlüsse, die das Saterland betreffen, zu fördern. „Ich habe das Saterland immer voll und ganz vertreten und werde es auch weiterhin tun. Ich mache das gerne“, sagte Norenbrock.

Sein Kreistagsmandat will er nicht niederlegen. Gesetzlich gebe es, laut der UWG Saterland, auch keine Verpflichtung dazu. „Wenn er weiterhin Kreistagsmitglied für die UWG sein möchte, sollte er schon mit uns, dem Vorstand und Fraktion, und seinen Wählern hier im Saterland auf einer vernünftigen Basis kommunizieren“, hieß es von Seiten der UWG Saterland.

Das Gespräch mit Hericks habe Norenbrock nach eigenen Angaben bereits gesucht und in diesem seine Enttäuschung ausgedrückt. Er wolle nun zu seinem alten Wohnhaus im Saterland fahren und nachschauen, ob dort Briefe der UWG angekommen seien.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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