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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Vertrag vor der Unterschrift

09.03.2015

Elisabethfehn Der Bau einer neuen Schleuse im Elisabethfehnkanal rückt näher. Landrat Johann Wimberg konnte bei einer sehr gut besuchten Bürgerversammlung am Freitagabend in Elisabethfehn Hoffnungen machen: Die Absprachen mit dem Ministerium über die Eigentumsübertragung der Schleuse Osterhausen an den Landkreis stünden vor dem Abschluss, es gäbe keine Hindernisse dafür mehr. Und die Finanzierung des notwendigen Ersatzbaus stehe auf einer soliden Planungsgrundlage. Wenn alles gut laufe, könne eventuell noch in diesem Jahr mit den Bauvorbereitungen begonnen werden.

Wie berichtet, muss die Schleuse Osterhausen ersetzt werden, weil die Funktion der 150 Jahre alten Schleuse nicht mehr dauerhaft gesichert ist. Auf jeden Fall werde er sich auch persönlich stark dafür engagieren, dass der Elisabethfehnkanal schiffbar bleibe, versicherte der Landrat den 150 Zuhörern im voll besetzen Dorfgemeinschaftshaus. „Das ist der letzte schiffbare Fehnkanal in Deutschland und der hat auch touristisch eine große Bedeutung für den Nordkreis.“

Ausdrücklich dankte Wimberg der Bürgerinitiative „Rettet den Elisabethfehnkanal“ für ihr Engagement, es sei „viel erreicht worden“.

In seinem Vortrag erläuterte der Landrat detailliert den Stand der Dinge: Seit Monaten wird zwischen Ministerium und Landkreis über die Eigentumsübertragung der Schleuse verhandelt. Hier konnten inzwischen alle Fragen geklärt werden. Wimberg: „Ich rechne damit, dass wir den Vertrag noch im ersten Quartal abschließen können.“ Die Eigentumsübertragung ist Voraussetzung dafür, dass Mittel bei einem Denkmalschutzprogramm des Bundes und einem Förderprogramm der EU gestellt werden können. Die Aussichten dafür, diese Mittel zu bekommen, seien sehr gut, so Wimberg.

Die Finanzierung der etwa 1,7 Millionen Euro Baukosten für die neue Schleuse Osterhausen soll wie folgt aussehen: Fast 900 000 Euro zahlt das Bundesverkehrsministerium. 200 000 Euro sind aus einem EU-Förderprogramm in Aussicht gestellt. 100 000 Euro kommt aus den beteiligten Kommunen, also dem Landkreis Cloppenburg, der Stadt Friesoythe, den Gemeinden Barßel und Saterland. 300 000 Euro werden beim Denkmalprogramm beantragt. Die restlichen Mittel aus verschiedenen Quellen sind weitgehend zugesagt.

Der Vorsitzende der Bürgerinitiative, Walter Eberlei, dankte dem Landrat für sein Engagement für den Elisabethfehnkanal.

Vor dem Vortrag des Landrats hatte die Bürgerinitiative bereits einige vereinsbezogene Tagesordnungspunkte besprochen. So konnten zum Beispiel 15 weitere Mitglieder aufgenommen werden. Der eingetragene und gemeinnützige Verein „Bürgerinitiative Rettet den Elisabethfehnkanal e.V.“ hat damit aktuell 623 Mitglieder. Die Mitgliederversammlung bestätigte vier Beisitzer, die von Vereinen in den Vorstand der Bürgerinitiative entsandt wurden: Hans-Jürgen Kunze (Ortsverein Kamperfehn), Heinz Müller (Bootsclub Kamperfehn), Günther Lüken (WSV Ostrhauderfehn) und Johann Schaa (Schippergilde Osterfehn).

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