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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Cag: Von Liebe und dem Verlust der Menschlichkeit

27.05.2013

Cloppenburg Der Graf Almaviva und seine Frau kämpfen sich durch den Morast. Sie sind gemeinsam mit ihrer Zofe Susanne und Figaro auf der Flucht vor der Revolution. So beginnt die Komödie in drei Akten „Figaro lässt sich scheiden“ von Ödön von Horváth von 1937, mit dem die „Gaukler des Kardinals“ am Freitag in der Aula des Clemens-August-Gymnasiums (CAG) Premiere feierten.

Die Mitglieder der Theater-AG des CAG verzichteten fast vollständig auf ein klassisches Bühnenbild. Mobile Bühnenplattformen und vereinzelte Accessoires wie ein leerer Spiegelrahmen oder ein Tisch mit zwei Stühlen, waren die einzigen Requisiten, die Aufschluss über den jeweiligen Ort des Geschehens gaben.

Flucht und Vertreibung

Die Handlung spielt kurz nach Ausbruch der Revolution. Obwohl die Hauptfigur des Figaro die Vermutung nahe legt, dass es sich um die Französische Revolution handelt, legt sich Horváth nicht auf ein bestimmtes Ereignis fest. Die tragische Komödie zeigt vor allem die Folgen der Revolution für den Menschen. Flucht, Vertreibung und Emigration sind Schicksalsschläge, mit denen sich die Protagonisten des Stücks auseinandersetzen müssen.

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Graf Almaviva (Tobias Petri) und seine Frau (Katja Kuhlmann) fliehen völlig überstürzt aus ihrem Heimatland, da sie die herannahende Revolution zu spät gesehen. Ihre treue Zofe Susanne (Lara Böckmann) begleitet sie und auch Figaro (Jannis Niemann), der schon lange die Vorzeichen der Revolution erkannt hatte, folgt ihnen aus Liebe zu seiner Frau Susanne. In der neuen Heimat kann sich der Graf nicht mit dem Leben eines Emigranten abfinden und leidet unter seinem gesellschaftlichen Abstieg. Er lebt finanziell weit über seine Verhältnisse und steht eines Tages vor dem finanziellen Ruin und dem gesellschaftlichen Absturz. Figaro hingegen hat sich trotz der Bedenken seiner Frau mit einem eigenen Friseursalon selbstständig gemacht. Er ist sehr erfolgreich, da er es hervorragend versteht, seinen Kunden zu schmeicheln und stets das zu sagen, was sie hören möchten. Susanne wirft ihm vor, ein opportunistischer Heuchler geworden zu sein, der seine früheren Ideale verraten habe. Als Figaro ihr auch noch das lang ersehnte Kind verweigert, betrügt sie ihn und kehrt zum Grafen und seiner Frau zurück. Figaro wird zum Gespött der Leute und kehrt in seine alte Heimat zurück. Hier trifft er wieder auf den Grafen, dessen Frau in der Emigration gestorben ist, und auf seine große Liebe Susanne. Am Ende finden die beiden trotz aller revolutionären und persönlichen Verirrungen wieder zueinander.

Weitere Aufführung

In dem Stück über Hoffnung, Liebe und Ideale geht es vor allem um die Menschlichkeit, die in den politischen Wirren und ideologischen Kämpfen der Revolution verloren geht. Es endet mit einem Appell an die Menschlichkeit. Eine weitere Aufführung ist für Dienstag, 28. Mai, um 19.30 Uhr geplant.

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