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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Straßenbau: „Wir wollen Namen behalten“

31.05.2014

Scharrel „Wir wollen unseren Straßennamen behalten“, das ist der einhellige Tenor einiger Anwohner der Ostermoorstraße im Gespräch mit der NWZ . Rigobert und Wilma Naber, Stefan Schade, Johannes Kuhl und Manfred Kuhl sitzen zusammen am Tisch, um ihre Situation zu verdeutlichen. Sie wohnen an dem Teilabschnitt der Ostermoorstraße, der im Zuge des Aus- und Neubaus der K 318 umbenannt werden soll.

Bürgermeister Hubert Frye ist dafür, dass die neue K 318 auf ihrer gesamten Länge von der Hauptstraße (Scharrel) bis zum Kreisverkehrsplatz (Bollingen) einen einheitlichen Namen bekommt. Da an der alten Ostermoorstraße von der Einmündung auf die K 318 (Nähe Umspannwerk) bis zur Sater Landstraße mehr Gewerbetreibende angesiedelt sind, sollte das Teilstück den Namen „Ostermoorstraße“ behalten. Im Gegenzug sollte der Abschnitt der Straße vom Umspannwerk bis zum Scharrelerdamm/Raiffeisendamm umbenannt werden. Dieser bleibt Teil der neuen K 318.

Als Begründung für den einheitlichen Namen führt Frye Sicherheitsgründe an. Ein nicht-ortskundiger Fahrer würde oft nicht wahrnehmen, dass sich der Straßenname auf einer Strecke ändere. Wenn er auf einen Unfall zukäme, könnte er diesen falsch melden. Die Meldung würde bei der Großleitstelle Oldenburg auflaufen, wo Ortskenntnisse nicht vorhanden seien. Verkehrsfachleute der Polizei hätten davon abgeraten, den Namen zu wechseln. „Wir sehen den Sicherheitsaspekt als nicht so gravierend an“, sagt Naber. Er habe mit Rettungskräften gesprochen: „Externe werden von der Leitstelle angepiepst. Sie fahren nach Geo-Koordinaten, ohne dass ein Straßenname im Spiel ist.“

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Der Vorschlag der Anlieger ist, den Namen „Ostermoorstraße“ von der Hauptstraße (Scharrel) bis zum Übergang auf die Nord-Süd-Straße und von dort nach links abknickend auf den alten Straßenverlauf bis zur Sater Landstraße zu behalten. Ab dem Übergang auf die jetzige Nord-Süd-Straße bis zum Kreisel Bollingen sollte sie einen neuen Namen erhalten.

Naber führt aus, dass die neue Anbindung in Scharrel von der K 343 auch zu einem Wechsel des Straßennamens auf gerader Strecke führe (Hauptstraße in Ostermoorstraße).

87 Unterschriften hatte es von den Anliegen ab Scharrel bis Umspannwerk gegen die Umbenennung gegeben. „Auch hier sind landwirtschaftliche Betriebe und Gewerbetreibende angesiedelt“, sagt Naber. „Die Ostermoorstraße liegt zwischen dem Oster- und dem Westermoor. Und demnächst soll der Straßenabschnitt nun nicht mehr Ostermoorstraße heißen?“, fragt er. Bisher habe es, so die Anlieger, keine konkreten Gründe für eine Umbenennung gegeben. Denn im Bezug auf den Sicherheitsaspekt gebe es unterschiedliche Ausführungen. „Es ist ja schön, wenn die neue K 318 einen einheitlichen Namen bekommen soll. Aber zu welchem Preis?“, fragt Naber.

Der Gemeinderat wird im Juli darüber entscheiden, welche Straße welchen Namen erhält – und zwar unter Berücksichtigung des Sicherheitsaspektes und der Bürgerwünsche, betont Frye.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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