Cloppenburg - Mit dem „Fürstbistum Münster im letzten Jahrhundert seines Bestehens“ beschäftigt sich Florian Reiß anlässlich des nächsten Sonntagsspaziergangs am 17. Februar im Museumsdorf Cloppenburg. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr an der Museumskasse.

In seinem Lichtbildervortrag stellt Reiß den Staat vor, der so starke Spuren hinterließ. Bis zum heutigen Tag nennt sich das Land um die Cloppenburger Geest Oldenburger Münsterland. Der Name Südoldenburg konnte sich hier nicht durchsetzen. Obwohl das Land seit mehr als 200 Jahren politisch von Münster getrennt ist, trägt es immer noch die Erinnerung daran.

Das Fürstbistum Münster erlebte im 18. Jahrhundert eine letzte Blütezeit. Der Schlossbau in Münster, die katholische Aufklärung und die enge familiäre Bindung des Fürstbischofs an den Wiener Kaiserhof am Ende dieses Jahrhunderts deuteten auf eine hoffnungsvolle Zukunft.

 Bei der Führung für Kinder können die Teilnehmer ausprobieren, wie beschwerlich der Alltag unserer Vorfahren war. Daher hält der Rundgang, der für Kinder ab fünf Jahren geeignet ist, auch Aufgaben bereit, die zeigen, dass zum Beispiel die Butter auf dem Brot früher mit körperlicher Arbeit, nämlich dem Butterstampfen, verbunden war.

Und wie schwer Wasser ist, merkt man, wenn man es im Eimer transportieren muss. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Museumskasse.