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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Cloppenburg

Soziales: Trauer ein gelebtes Zeichen der Liebe

10.01.2013

Cloppenburg Teddys, Blumen, Engel, Kinderspielzeug oder Windräder stehen auf dem St.-Andreas-Friedhof: Eltern von stillgeborenen Kindern haben hier einen Ort gefunden, an dem sie trauern können. Im Mittelpunkt des Gräberfelds steht eine Stele, geschaffen vom Bildhauer Ferdinand Starmann (Neuenkirchen). Hier liegen auch Steinchen mit den Namen einiger Kinder.

Die Stele, mit der andeutungsweise ein Fötus in den schützenden Händen Gottes oder der Eltern dargestellt wird, weist auf das menschliche Leben vom Beginn an hin. Stillgeboren bedeutet, dass die Kinder nach der Geburt nicht geschrien haben, sie waren still – sind tot zur Welt gekommen. Dabei trifft die Bezeichnung Fehlgeburt und Totgeburt oft nicht das Empfinden der trauernden Mütter und Väter.

Die Grabstellen teilen sich jeweils mehrere Eltern, deren stillgeborene Kinder hier bestattet sind. Alle drei bis vier Monate werden Kinder, die still geboren wurden und unter 500 Gramm wiegen, gemeinsam in einem Sarg bestattet. Zu dieser Bestattung, die immer mit einer ökumenischen Wortgottesfeier in der Friedhofskapelle beginnt, werden die Eltern sowie deren Familienangehörige und Freunde eingeladen. Die Wortgottesfeier wird von der Krankenhausseelsorge und Geburtsabteilung des St.-Josefs-Hospitals sowie der Gemeinde St. Andreas und dem Hospizverein vorbereitet.

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„Trauer ist ein gelebtes Zeichen der Liebe. Und wir möchten Eltern und Familien Möglichkeiten für dieses Zeichen geben“, so Ursula Willenborg von der Krankenhausseelsorge. Für die Eltern sei es in ihrer Trauer wichtig, das Kind an einem guten Platz zu wissen, den sie jederzeit besuchen können und einen Zugang dazu zu haben. Jederzeit ist es ihnen möglich, Blumen, Kerzen oder Andenken zum Gräberfeld zu bringen.

Die Sorge und Pflege um das Gräberfeld teilen sich Friedhofsgärtner und der Hospizverein. Dieser kümmert sich auch darum, dass die Kerze in der Grableuchte beim Gräberfeld immer brennt.

Verwaiste Eltern, die weitere Unterstützung wünschen, können sich monatlich mit anderen Betroffenen beim Hospizverein austauschen.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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