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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Cloppenburg

SOZIALES: Vom Grünkohl bis zum Mobile

26.11.2007

CLOPPENBURG Er ist und bleibt eine Zugnummer: Über 4000 Besucher haben am Sonntag den Caritas-Basar in den Werkstätten am Ostring in Cloppenburg bevölkert. Vor über 20 Jahren hatte die Einrichtung für behinderte Menschen mit einem „Tag der offenen Tür“ begonnen. Heute ist der Caritas-Basar eine fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt Cloppenburg.

Die Tradition gilt auch für die meisten Besucher. Ein Höhepunkt ist zudem das Grünkohlessen. Zu einem fairen Preis gibt es eine große Portion, und mittlerweile nehmen sich viele Leute das Essen mit nach Hause. so kann die Küche kalt bleiben.

Davor steht jedoch ein Bummel über den Basar, und das eine oder andere Geschenk für den Gabentisch wechselt den Besitzer. Auch in diesem Jahr gab es Holzspielzeug, Vogelhäuser, Adventsgestecke oder auch Kerzen in vielfältiger Form. „Alle Sachen sind von unseren Behinderten hergestellt worden“, unterstrich Dieter Varnhorn, Leiter der Cloppenburger Einrichtung. Für Varnhorn hat der Basar nicht nur eine soziale Komponente, sondern für ihn ist er auch wichtig für die Öffentlichkeitsarbeit. Viele Besucher kämen nur einmal im Jahr zum Basar, und dann könnten die 280 Beschäftigten zeigen, was sie im Laufe eines Jahres hergestellt hätten.

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Der Cloppenburger Basar wird auch von anderen Einrichtungen mit Produkten unterstützt. Die Behindertenwerkstatt aus Norden war sogar mit einem eigenen Stand zu finden. Auch der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) oder die sozialen Arbeitsstätten nutzten die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen. „Ich will mir noch ein Vogelhäuschen kaufen“, sagte ein Mann und schaute sich am Verkaufsstand um. Das war nicht immer ganz einfach, da sich Besucherströme durch die Gänge zwängten.

Mit dem Überschuss aus dem Basar finanziert die Caritas zum Beispiel Freizeitmaßnahmen, die nicht über den Pflegesatz abgedeckt sind. Viele ehemalige Zivildienstleistende und auch viele Eltern kommen jedes Jahr, um bei der Veranstaltung zu helfen. Denn nicht nur für die Behinderten, auch für Eltern und Angehörige ist der Besuch ein wichtiges Ereignis.

Eine große Verlosung ist mittlerweile auch fester Bestandteil. Hunderte von Gewinnen, die zum Teil gespendet wurden, wechseln den Besitzer. „Wir versuchen jedes Jahr die Angebotspalette zu erweitern, obwohl es nicht immer ganz einfach ist“, sagte Dieter Varnhorn. Das Angebot schien den Geschmack der Besucher getroffen zu haben, da viele mit prall gefüllten Tragetaschen den Basar verließen.

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