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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Soziales: 2000 Kilometer Richtung Osten

19.04.2017

Bösel Am kommenden Samstag, 22. April, ist es soweit: Helfer des Arbeitskreises Hilfe für Tschernobylkinder im Landkreis Cloppenburg starten zu ihrem 22. humanitären Transport nach Weißrussland. Mit zwei Wohnmobilen und zwei LKWs machen sich Maria Block, Andreas Meister, Martin Pille, Alfons Elberfeld, Ludwig Wreesmann, Ralf Meyer, Frank Schwalm, Franz Niemöller und Ludger Meiners auf den gut 2000 Kilometer weiten Weg in den Osten des Landes. Zurück erwartet werden sie am Freitag, 28. April.

Die LKWs, mit denen die Hilfsgüter transportiert werden, sind von den Firmen Landhandel Ralf Meyer und der Spedition Lübbe aus Bösel zur Verfügung gestellt worden. Die Leitung hat der Arbeitskreisvorsitzende Ludwig Wreesmann aus Altenoythe. Die verschiedenen Waren sind am Wochenende bereits verladen worden.

Das ganze Jahr über wird von vielen Helferinnen unter der Leitung von Maria Block und Hubert Theilmann Montag für Montag in den Lagerräumen bei Brüggemann/Brunnberg an der Fladderburger Straße fleißig gepackt. So sind rund 2400 Pakete für den diesjährigen Hilfstransport zusammen gekommen. Neben diesen Paketen werden auch Kleidung, Kinderkleidung, Büromaterial, Bettzeug, Schuhe, Brillen, Hörgeräte, Dreiräder, Fahrräder und Papier mitgenommen. Dazu kommen orthopädische Hilfsmittel, Rollatoren und Gehhilfen, die hauptsächlich der Orthopädiebetrieb Ziemba aus Westerstede kostenlos und repariert zur Verfügung gestellt hat, sowie Möbel für das Rote Kreuz in Gomel und die private Verteilung.

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Spenden von Schokolade, Kaffee und Tee sind noch dringend erwünscht. Lebensmittel wie Reis, Mehl, Nudeln, Fleisch, Wurst und Käse wollen die Helfer vor Ort in Retschiza kaufen und von Haus zu Haus in den Dörfern der Verstrahlungsgebiete verteilen.

In diesen Dörfern ist die Not am größten. Die Krankheitsraten nach dem Atomunglück sind hoch. Es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit und viele Menschen leben an der Armutsgrenze. Weitere negative Faktoren sind niedrige Renten und die Landflucht der jungen Leute. Die alten Menschen werden alleine gelassen und vereinsamen.

Die Helfer arbeiten in Retschiza und Gomel mit dem dortigen Roten Kreuz eng zusammen. „Wir bringen die Hilfsgüter an die Sammelstellen, von wo aus sie dann in die Dörfer zu den bedürftigen Menschen gebracht werden“, berichtet Ludwig Wreesmann.

Der Arbeitskreis ist ausschließlich auf Spenden angewiesen und erhält keinerlei staatliche Förderung. Spender können aber auch eine konkrete Patenschaft übernehmen.


Mehr Informationen unter:   www.tschernobylkinder-cloppenburg.de 
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