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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Afrikanisches Hospital wartet noch immer

10.01.2015

Cloppenburg Der Plan stand fest: 70 Betten, Matratzen und Nachttische aus dem ehemaligen Emsteker Hospital – zur Verfügung gestellt vom damaligen Klinikverbund KKOM – sollten in die Stadt Malanville im Norden der westafrikanischen Republik Benin gebracht werden.

Für die Finanzierung des Transports gewährte der Kreistag im Mai 2014 10 000 Euro, eine Firma, die die Betten äußerst günstig in gebrauchten Containern bis zum Seehafen nach Cotonou bringen wollte, war schnell gefunden. Von dort aus sollten die Krankenhausbetten nach Malanville transportiert werden. Bislang ist es jedoch noch nicht soweit gekommen, wie Frank Beumker, Pressesprecher des Landkreises Cloppenburg, auf Nachfrage einräumte. Noch immer habe sich die Botschaft in Benin nicht geäußert – und diese müsse sich um den Transport der Betten vom Hafen zum Krankenhaus kümmern, damit die Spenden nicht bei windigen Händlern landen. Der Landkreis habe keinen Einfluss auf die Transportorganisation und bedauere die Situation sehr.

Somit lagern die Betten noch immer im Keller des ehemaligen Krankenhauses. Laut Jan-Stephan Schweda, Sprecher der Cloppenburger St.-Josefs-Stiftung, ist dies jedoch kein Problem. Das Projekt sei wichtig und man hoffe auf eine baldige Lösung.

Der Landkreis pflegt seit einigen Jahren intensive Kontakte nach Benin. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere gegenseitige Besuche. Zuletzt waren Vertreter aus Cloppenburg über den Jahreswechsel 2012/2013 in Benin. Dabei besichtigte die Delegation auch das Hospital und stellte fest, wie schlecht die Ausstattung ist. Ein Umstand, der durch die Spende der Emsteker Betten verbessert werden soll.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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