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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Ruine wird zum Schmuckstück

17.09.2018

Ahlhorn /Emstek Noch stehen vor dem alten Hälterhaus auf dem Gelände der Teichwirtschaft Ahlhorn die Baustellenschilder. Noch. Denn: Die Renovierung des denkmalgeschützten Gebäudes aus dem Jahr 1929 ist abgeschlossen. 2005 war es eine „Bauruine“, wie Regina Dörrie vom Forstamt Ahlhorn sagt. Nun sei es zum „Schmuckkästchen“ geworden. Es fehlen nur noch ein paar Handgriffe bei der Innengestaltung, und schon kann wieder Leben in alte Hälterhäuschen einziehen.

Am Freitag präsentierten Dörrie und ihre Kollegen gemeinsam mit Bauleiter Artur Saathoff vom Büro Angelis und Partner in Oldenburg die Ergebnisse des seit 2016 in Abschnitten renovierten Gebäudes. 287 000 Euro hat die Erneuerung gekostet.

„Den ersten Tag werde ich nie vergessen. Da stand die Frage im Raum: Ist das Gebäude noch zu retten?“, schildert Saathoff. Nachdem das Gebäude durch Stützen vor dem Einsturz gesichert war, wurden die Hälterbecken mit einer zehn Zentimeter starken Lehmschicht abgedichtet.

„Normalerweise wollen wir ja das Wasser aus dem Gebäude raushalten“, berichtet Saathoff. Doch das Hälterhaus wurde früher auf bis zu 1,50 Meter Höhe geflutet. So kamen Fische hinein und wurden dort „gehältert“, also gehalten. Dies wäre auch heute noch möglich. Die Becken, die geflutet werden konnten, haben nun allerdings Durchbrüche und dienen als Ausstellungsraum.

Dargestellt wird der Lebenszyklus der Fische. Auch die Arbeit eines Teichwirts wird thematisiert. Die Hälterbecken werden für interaktive Inhalte genutzt.

Auf moderne Baumaßnahmen wurde verzichtet. Das Haus wurde mit einer gestampften Lehmsicht umlegt und mit mineralischen Anstrichen verschönert.

Der erste Bauabschnitt für 127 000 Euro wurde aus Eigenmitteln sowie von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung finanziert. Dörrie bedankte sich bei den Sponsoren, die für den zweiten Bauabschnitt 160 000 Euro aufbrachten. Sie hatten Stellvertreter nach Ahlhorn geschickt: Sigrid Rakow als Vorstandsvorsitzende der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, Ralf Müller, Leiter des Filialverbunds Wildeshausen für die OLB-Stiftung, Jörg Niemann, Direktor für Privatkundengeschäft für die LzO-Stiftung, Dr. Stephanie Abke, geschäftsführender Vorstand für die EWE-Stiftung, Marcus Brinkmann, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe sowie Petra Hinrichs vom Regionalmanagement Leader Soestetalniederung, für Leader Wildeshauser Geest Claudia Olberding (Vorstandsmitglied Wildeshauser Geest) und Norbert Hamann (Regionalmanager, Wildeshauser Geest) sowie Carsten Fischer vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems für die Leader-Koordination.

Eröffnet wird das Haus beim Tag der offenen Tür in der Teichwirtschaft am Sonntag, 23. September um 13 Uhr.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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