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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

WIRTSCHAFT: Alles zählt: Schrauben, Fische, Autos

05.01.2005

FRIESOYTHE Zum Jahresabschluss müssen die Friesoyther Unternehmen die Menge ihres Inventars genau bestimmen. Die Geschäfte schließen wegen der Inventur nicht.

Von Carsten Bickschlag FRIESOYTHE - Einmal im Jahr ist es für wieder soweit: Die Inventur steht an. Alle bilanzierenden Unternehmen sind dazu verpflichtet, jährlich eine Bestandsaufnahme zu machen (siehe Info-Box). Auch in Friesoyther Unternehmen wird jeder Artikel gezählt und peinlichst genau in eine Liste eingetragen.

So wird zur Zeit auch im „Grünen Markt“ am Alten Hafen fleißig gezählt. „Wir wollen mit der Inventur bis zum Wochenende fertig sein“, sagt Geschäftsführer Anton Warnken. Geschlossen wird das Geschäft deswegen aber nicht. „Das wollen wir unseren Kunden nicht zumuten“, so Warnken. Daher werde während der Öffnungszeiten gezählt, wobei in dieser Zeit mehr Personal im Markt ist. Seine Angestellten hätten „viel Kleinkram“ aufzulisten – Warnken schätzt die zu zählenden Artikel in seinem Geschäft auf 17 000, darunter zahlreiche Fische.

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Das Autohaus Jannink in Friesoythe hat seine Inventur schon im November vorgezogen. „So mussten wir nur noch die Inventarliste bis zum Ende des Jahres angleichen“, sagt ein Mitarbeiter des Lagers. Alles wurde per Hand gezählt. „Eine sehr umfangreiche Arbeit“, so der Lagerist. Dabei wurde eine einzelne kleine Schraube ebenso erfasst wie ein Neuwagen.

Ebenfalls im November wurden die verschiedenen Posten im Friesoyther E-Center gezählt. Das eigene Personal und 40 Fremdhelfer, darunter viele Schüler, waren einen Tag lang damit beschäftigt, die 30 000 unterschiedlichen Artikel mengenmäßig zu erfassen. „Zu Fuß“, wie Marktleiter Tobias Höptner betont. Damit meint er, dass alle Waren einzeln gezählt und aufgeschrieben und erst später von einer Einlesetruppe in ein mobiles Datenerfassungsgerät gespeichert wurden. Schließen musste der Verbrauchermarkt wegen der Inventur nicht.

Gezählt wird in dieser Woche im Sonderpostenmarkt „Sagenhaft“. Der normale Geschäftsbetrieb sei davon aber nicht betroffen, so Marktleiter Rolf Bohlken. 20 Mitarbeiter und Schüler sind zur Zeit damit beschäftigt, die Artikel in Listen einzutragen.

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