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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

20. Bauernmarkt: Konzept geht erneut voll auf

16.10.2017

Altenoythe Auch beim mittlerweile 20. Bauernmarkt in Altenoythe ist man dem Konzept treu geblieben, ein Schaufenster der bäuerlichen Landwirtschaft zu sein. Und dieses, so Heinrich Lücking, 2. Vorsitzender des Vereins Bauernmarkt Altenoythe, scheinte aufzugehen, wenn man sich vor Augen halte, wie sich der Bauernmarkt in den vergangenen Jahren entwickelt habe. „Jährlich sind es um die 100 Beschicker und circa 10 000 Besucher. Diese zahlen sprechen für sich“, sagte Lücking während der offiziellen Eröffnung des Marktes am Sonntagvormittag, der musikalisch von den Jagdhonbläsern und dem Männergesangverein Altenoythe begleitete wurde.

Immer mehr Landwirte würden anfangen, ihre Hofprodukte wieder selber zu vermarkten. Daran habe auch die Politik einen großen Anteil. „Die Quote fällt weg. Man kann wieder Milch verkaufen und Käse machen“, so Lücking, der allen Unterstützern des Bauernmarktes herzlich dankte.

Dank gab es auch von Schirmherrin Silvia Breher, die gerade frisch in den Bundestag gewählt worden und Geschäftsführerin des Kreislandvolksverbands Vechta war. „20 Jahre so etwas auf die Beine zu stellen, ist schon etwas ganz Besonderes“, lobte sie das 14-köpfige, ehrenamtliche Bauernmarkt-Team. Mit dem Bauernmarkt würde das Team den Namen Altenoythe auch in die Welt tragen. Der Gedanke vor 20 Jahren zu sagen, die bäuerliche Direktvermarktung in den Mittelpunkt zu stellen, sei immer noch aktuell und heut sogar fast noch aktueller als damals. Dies könne man an den vielen Gästen und Beschickern sehen. „Dies zeigt aber letztendlich auch die politische Diskussion, die wir führen um Tierhaltung und um die Zukunft unserer Landwirtschaft und auch darum, wie wir einen Mehrwert erzielen“, sagte Breher, die sich wünschte, dass man die Landwirten in der Region wertschätze und ihre Produkte weiterhin honoriere.

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Um irgendetwas mitzubringen, sei das sonnige Wetter dabei, scherzte Breher. Das allerdings habe er schon bei vergangenen Bauernmarkt für sich beansprucht, witzelte Bürgermeister Sven Stratmann. „Das Wetter ist Stadtsache. Das lassen wir uns auch nicht von Berlin abquatschen.“ Auch er dankte dem Bauernmarkt-Team für seine Leistung.

Und diese konnte sich erneut sehen lassen. Tausende schlenderten bereits vor der offiziellen Eröffnung über den Bauernmarkt. Teilweise war das Durchkommen aufgrund der zahlreichen Besucher schwer. Die Produktpalette aus der Direktvermarktung war groß: von Fleisch, Fisch, Käse, Eiern, Honig und Milch bis hin Geflügel und Gärtnereiprodukten. Aber auch viele Dekorationsartikel und Handwerkskunst gab es zu kaufen wie Kissen, Seife, Taschen, Kleidung und Schmuck.

Viele Vereine waren zudem dabei. So auch der Förderverein der Gerbertschule, der das beliebte Kuh-Roulette anbot. Die Felder gingen weg, wie warme Semmeln. So hofften die Käufer, dass Kuh „Rouletta 2“ ihr Häufchen auf ihr Feld setzen wird. Die Gerbertschule Altenoythe drehte sogar einen kleinen Film auf Plattdeutsch auf dem Markt. Eine große Verlosung, die ebenfalls reißenden Absatz fand, rundete den Markt ab. Zudem zeigte ein Schmied sein Können und der Oldtimerclub Altenoythe zeigte ein paar seiner Schätze. Die Feuerwehr lud zeitgleich mit dem Markt zu einem Tag der offenen Tür ein.

Und auch für das leibliche Wohl war an zahlreichen Ständen gesorgt. Die Landfrauen boten im Dorfgemeinschaftshaus Kaffee und Kuchen an.


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Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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