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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Gaumenfreude für Weitgereiste

02.01.2018

Altenoythe Am gedeckten Tisch von Johanna Wreesmann in Altenoythe lassen es sich Nhat Nyuyen aus Vietnam sowie Lilia Kauwy, Sinine Ayadi unnd Nada Hamila, alle aus Tunesien, gut schmecken. Unter dem geschmückten Tannenbaum im Hause an der Vitusstraße der Familie Hermann und Johanna Wreesmann genießen die jungen Menschen zusammen mit den anderen Gastfamilien, Johannes und Marlies Brinkmann aus Altenoythe sowie Klaus und Sigrid Fistler aus Friesoythe, den selbst gebackenen Neujahrskuchen, Ostfriesentee mit Kluntje und Sahne.

Die jungen Damen im Alter von 18, 19, 20 und 27 Jahren studieren seit einigen Monaten in Deutschland. So in Heidelberg Medizintechnik beziehungsweise Wirtschaftswissenschaft in Bochum. Dass es den Studierenden hier im hohen Norden gut gefällt, merkt man in der Teerunde im Hause von Johanna Wreesmann. Hier haben sich die Gasteltern, die sich sehr stark im Verein „Experiment“ engagieren und sich schon seit vielen Jahren um ausländische Studenten in Deutschland kümmern, versammelt.

Schon seit 40 Jahren ist Johanna Wreesmann Betreuerin im Verein „Experiment“. Die Gasteltern nehmen die jungen Leute für 14 Tage in ihre Familien auf. „Die Familien sind eingespielte Teams, es gibt feste Abläufe und Routinen. Ein Gastschüler kann frischen Wind in den Alltag bringen, ohne dass sich die Gastfamilie verbiegen muss. Gerade in der Weihnachtszeit können Gastschüler die Familientraditionen bereichern“, sagt Johanna Wreesmann.

Etwas Wunderbares war für die Studentinnen das Weihnachtsfest. So hat Nada Hamila mit der Familie Brinkmann das Krippenspiel in der Kirche verfolgt. Danach gab es das traditionelle deutsche Weihnachtsessen Kartoffelsalat und Würstchen. Bei den Wreesmanns gab es eine Gans als Festschmaus. Ob Gans oder Würstchen, besonders gut mundet den Studentinnen die Currywurst mit Pommes.

Bei ihren Gastfamilien, wo sie noch bis zum 9. Januar bleiben, fühlen sie sich wie richtige Familienmitglieder. Die vier Studentinnen finden die Landschaft hier sehr schön und lieben die Gastfreundschaft. Die jungen Frauen lernen bei diesem Austausch das Leben der Menschen in Deutschland kennen. Sie sprechen verschiedene Sprachen, so auch schon sehr gut Deutsch. Doch mit einer Sprache können sie sich nicht so recht anfreunden – und das ist Plattdeutsch. „Das können ja nicht einmal alle Einheimischen“, sagt Marlies Brinkmann.

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