• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

An ihnen führt kein Weg vorbei

22.03.2017

Elisabethfehn „Von hier aus kann man eigentlich bis nach New York schippern.“ Ludwig Juknat vom Orts- und Verschönerungsverein Elisabethfehn weiß einiges über die Schleuse Osterhausen zu erzählen. Er hat das Ringen um die Finanzierung des Neubaus von Anfang an mitverfolgt.

Nun endlich – nach fünf langen Jahren – steht die Planung und Finanzierung. „Wir hoffen, dass vielleicht noch in diesem Herbst die Bauarbeiten beginnen können und die Wassersportler zur neuen Saison im Frühling 2018 eine neue Schleuse vorfinden.“ Doch das sei alles noch Zukunftsmusik, so Juknat.

In Rufbereitschaft

Bis dahin müssen die Nutzer der Wasserstraße Elisabethfehnkanal noch mit der alten Schleuse vorliebnehmen. Und die wird derzeit von Heinz Rhauderwiek und Freddi Westermann betreut. Rund 200 Wassersportler haben die beiden in der vergangenen Saison geschleust.

Auch in diesem Jahr wählten schon einige die Handynummer, die an dem kleinen Häuschen auf dem Schleusengelände angeschlagen ist.

Heinz Rhauderwiek ist als Leiter des Campingplatzes in Elisabethfehn ohnehin in der Saison zwischen April und Oktober ständig vor Ort. Unterstützt wird er von Freddi Westermann. Die beiden übernahmen im August vergangenen Jahres das Amt des Schleusenwärters für die Schleuse Osterhausen.

„Wir haben eine kurze Einweisung durch die Mitarbeiter des Wasserschifffahrtsamts bekommen. Aber am besten lernt man die Handgriffe eh, wenn man selbst anpackt“, so die ehrenamtlichen Schleusenwärter. Circa sieben Meter beträgt der Abstand von einem Ufer zum anderen. Das Wasser ist nur etwa 90 Zentimeter tief.

Klönschnack nebenbei

Neben dem Öffnen und Schließen der Schleuse sind die beiden für die Pflege der kleinen Insel auf dem Schleusengelände zuständig. Hier mähen sie in regelmäßigen Abständen den Rasen oder schneiden Sträucher zurück.

Viele Touristen aber auch Einheimische passieren die Schleuse. „Da wird auch schon mal ein Klönschnack gehalten“, sagt Heinz Rhauderwiek. „Man kommt mit den Leuten in Kontakt. Das ist das Schöne bei dieser Arbeit“, ergänzt sein Kollege.

Julia Zube Volontärin / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.