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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Anlieger votieren für Holländische Rampe

23.11.2007

CLOPPENBURG Die Anbindung der Molberger Straße an die Umgehungsstraße (B 213) sorgt unter den Anliegern weiterhin für Unmut. Diese machten ihrem Ärger jetzt im Kreishaus bei einem Erörterungstermin zum entsprechenden Planfeststellungsverfahren Luft.

Nach Einschätzung von Dr. Volker Prange, dessen Haus an der Potsdamer Straße steht, ist die Anbindung wohl nicht mehr zu verhindern, obwohl diese mit einem erheblichen Anstieg des Verkehrslärmes sowie der Schadstoff- und Lichtemissionen in diesem Bereich verbunden sei. Auch zweifelt Prange die verkehrstechnische Notwendigkeit des Projektes an: Der von den Behörden prognostizierte starke Anstieg der Pkw- und Lkw-Zahlen sei so nicht haltbar – der Zuwachs sei viel zu hoch angesetzt. Außerdem gebe es genügend alternative Routen – vor allem für den Verkehr aus dem Emsland.

Die Anlieger, so Prange weiter, hofften nun auf eine Kompromissformel – die da heißt „Holländische Rampe“ (eine gerade Auffahrt). Würde diese an der Ostseite der B 213 – statt einer konventionellen Auffahrt – gebaut werden, würden statt 1,2 Hektar nur rund 2500 Quadratmeter Fläche verbraucht – bei deutlich niedrigeren Kosten.

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Allerdings sperrt sich die Sankt-Andreas-Gemeinde gegen diese Variante, weil sie die benötigte Fläche vom hinteren Teil ihres neuen Friedhofes an der Kirchhofstraße abtrennen müsste. Und dazu – sagt Prange – sei die Kirche nicht bereit. Sie verweise auf den Gräber-Bedarf in den kommenden Jahrzehnten.

„Der äußerst geringe Flächenverlust des Friedhofsgeländes würde im Extremfall in 40 bis 50 Jahren die Belegungskapazität um ein bis zwei Jahre verkürzen“, glaubt Hermann Freese, der als Anlieger in den Rosengärten ebenfalls für die „Holländische Rampe“ kämpft. Es sei – so Freese weiter – sogar sehr wahrscheinlich, dass durch zunehmende Urnenbestattungen auch diese geringe Kapazitätsbeschränkung gar nicht zustande käme. „Außerdem halten wir den Schutz der Lebenden für wichtiger als den der Toten“, ergänzt Prange.

Die Stadt sieht unterdessen keine Möglichkeit, in den Konflikt steuernd einzugreifen. Der Straßenbau als solcher sei Sache des Straßenbauamtes in Lingen, sagte der stellvertretende Planungsamtsleiter Hans-Jürgen Koopmann. Und auf die von der Sankt-Andreas-Gemeinde ermittelten Bedarfszahlen bezüglich des Friedhofs müsse sich die Stadt verlassen.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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