• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Frantz Massenat verlässt die Baskets
+++ Eilmeldung +++

Tschüss Oldenburg
Frantz Massenat verlässt die Baskets

NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Arbeitsmarkt-Zugang erleichtern

21.11.2015

Oldenburger Münsterland Am Donnerstagnachmittag haben sich die Mitglieder des IHK-Beirates des Oldenburger Münsterland zu einer gemeinsamen Sitzung im Dorfkrug des Museumsdorfs Cloppenburg getroffen. Nach der Begrüßung der anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region durch den Beiratsvorsitzenden Roland Zerhusen betonte Hermann Schröer, stellvertretender Bürgermeister, dass der Zustrom von Flüchtlingen auch als Chance gesehen werden müsse. Die Gesellschaft und die Politik müssten die damit verbundenen Probleme ernstnehmen, aber mit Blick auf den zunehmenden Arbeits- und Fachkräftemangel „die Chance nutzen und das Beste für alle Beteiligten daraus machen“, so Schröer.

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski plädierte für mehr Ökonomieunterricht an den allgemeinbildenden Schulen, um die Schülerinnen und Schüler durch die Vermittlung von wirtschaftlichem Grundwissen besser auf die Bewältigung der vor ihnen stehenden beruflichen Anforderungen vorzubereiten. Er stellte die Initiative „wigy“ vor, die Schulen und Lehrer mit speziellen Unterrichtsmaterialien bei der Gestaltung des Wirtschaftsunterrichts unterstützt.

Gerlinde Röben von „pro-connect“ sprach zum Thema „Integration von Zuwanderern durch Bildung und Arbeit“. Der gemeinnützige Verein wurde im Oktober 2015 gegründet, wird von der Stadt Oldenburg, dem Landkreis Ammerland, verschiedenen Service-Clubs sowie engagierten ehrenamtlichen Bürgern und regionalen Unternehmen getragen und kooperiert eng mit den örtlichen Jobcentern.

Der Verein möchte Arbeit suchende Flüchtlinge und potenzielle Arbeitgeber beraten und zusammenbringen, betonte Gerlinde Röben. Nach der Klärung des rechtlichen Status und der Vermittlung der deutschen Sprache sollten die Flüchtlinge durch Berufsberatung und adäquate Qualifizierungsmaßnahmen möglichst schnell Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten, so die Referentin.

Die Arbeitgeber würden auf diese Weise qualifizierte Fachkräfte gewinnen und zusätzlich von der Mehrsprachigkeit ihrer zumeist hochmotivierten Mitarbeiter profitieren. „Wer Flüchtlinge einstellt, kommt seiner gesellschaftlichen Verpflichtung zur Integration in Alltag und Beruf nach“, so Gerlinde Röben. Sie rief die Unternehmen auf, vermehrt Flüchtlinge einzustellen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.