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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Arbeitsmarkt in Sicht

06.04.2018

Rolle vorwärts ist nicht nur eine bekannte Turnübung, sondern auch das von Katrin Thoben (Willkommenslotsin, Kreishandwerkerschaft Cloppenburg) und Jennifer Ferber (Überbetriebliche Integrationsmoderatorin VHS) konzipierte gleichnamige Projekt zur Integration Geflüchteter in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Fünf Unternehmen aus Cloppenburg bieten fünf jungen Menschen mit Fluchterfahrung die Möglichkeit, im Rotationsverfahren jeweils zwei Wochen ein Praktikum in ihren Betrieben aus den Bereichen Handwerk sowie Garten- und Landschaftsbau. Ziel aller Beteiligten ist, am Ende der Praktikumsphase jedem der Praktikanten einen Ausbildungs-, Einstiegsqualifizierungsplatz oder ein Beschäftigungsverhältnis anbieten zu können.

Zu Gast bei einer Projektbesprechung war nun auch Martin Vahl vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Er lobte das einzigartige Projekt, zugleich galt sein Interesse aber auch der Motivation der Unternehmen. „Warum machen Sie das?“, so seine Frage an die Unternehmensvertreter. „Eine Ausbildung im Handwerk oder auch anderen gewerblich-technischen Berufen ist mittlerweile nicht mehr so hoch im Kurs wie früher. Und für uns ist dies Projekt einfach eine weitere Option, die wir nicht ungenutzt lassen möchten, um unseren Nachwuchs an Fachkräften zu sichern“, so Josef Meyer von der Firma Sieverding Heizungs- und Sanitärtechnik aus Cappeln.

„Zuwanderung ist ein großes Thema und auch wir als Unternehmen sehen unseren Auftrag darin, uns dieser Personengruppe zu öffnen und Perspektiven zu bieten, denn der demografische Wandel lässt sich nicht von der Hand weisen. Um dem zu begegnen brauchen wir jeden gescheiten Kopf“, erläutert Ralf Sperveslage von der Firma Lumberg Connect aus Cloppenburg.

Als weitere Unternehmen engagieren sich in dem Projekt „Rolle vorwärts“ die Firmen aumann:grün, Wessendorf Systembeschichtung sowie August Bruns Landmaschinen.

Das Patronatsfest des Heiligen Josef ist seit vielen Jahren ein guter Zeitpunkt, um langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit entsprechenden Dienstjubiläen im St.-Josefs-Hospitals Cloppenburg zu ehren und auszuzeichnen. Ebenso nimmt die Geschäftsführung diesen Tag zum Anlass, auch denjenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu danken, die im abgelaufenen Jahr in die Altersrente gegangen sind.

Geschäftsführer Lutz Birkemeyer dankte in seiner Ansprache nach dem Gottesdienst, der von Dechant Bernd Strickmann gefeiert wurde, den Mitarbeitenden für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten. 21 Mitarbeiter konnte Birkemeyer anschließend für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum ehren. Dies waren: Annette Hennig, Lydia Fitzner, Christa Schierholt, Vera Witt, Andrea Brundiers, Marion Oltmann, Kerstin Dellwisch, Christa Schlömer-Hohnhorst, Beate Wojak, Birgit Ovelgoenne, Silvia Preut, Margarethe Westphal, Heino Tabeling, Thomas Luma, Annegret Dzieran, Doris Meyer, Martina Tebel, Helga Jansen, Petra Dykers-Flerlage, Martina Abeln und Gisela Lübbe. Fünf Mitarbeiterinnen – Marlies Wichmann, Petra Gleitz, Magdalene Luegan, Monika Bäker und Anita Prophel – konnten ihr 40-jähriges Dienstjubiläum im Cloppenburger Hospital feiern. 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im abgelaufenen Jahr 2017 aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Dies waren Rita Osterkamp, Friedrich Geisler, Thomas Luma, Maria Engbers, Ingrid Gerdes, Hildegard Bothe, Gerda Kerber, Gertrud Maehlmann, Annegret Dzieran, Helga Menke, Dr. Wolfgang Heywinkel, Johann Sievers, Margret Niemann, Marianne Plaggenborg und Ursula Preuth.

Die Frauen-MC des Oldenburger Landes waren eingeladen zum alljährlichen MC-Tag in Bethen. Die Vorsitzende Maria Tangemann begrüßte als Referentin Lisa Oesterheld vom Offizialat in Vechta. Sie referierte zum Thema „Der alltäglich Charme des Glaubens – Impulse aus dem Leben Marias für Frauen von heute“. Das Hochamt feierten Pater Walter Körbes, Präses des MC-Verbandes, und Bethens Pfarrer Dr. Dirk Költgen im Anschluss an den Vortrag mit den Frauen aus dem Oldenburger Land.

Rund 150 Fachkräfte aus Krippen und Kitas folgten der Einladung der Volkshochschule Cloppenburg zur 22. Fachtagung ins Kreishaus. Prof. Dr. Malte Mienert, Entwicklungspsychologe, Fortbildner und Autor, provozierte mit seinem Titel „Das haben wir doch schon immer so gemacht?!“ Er ist davon überzeugt, dass Kitas und Krippen vor großen Herausforderungen stehen. Der Individualismus nehme zu. Gleichzeitig wachse der Bildungsdruck und ließe die Kleinsten nicht in Ruhe spielen. Er plädiert für mehr Zeit zum (freien) Spielen, um Kindern viele eigene Lernerfahrungen zu ermöglichen. Mienert beleuchtete die derzeitige Situation in den Bildungseinrichtungen kritisch.

Im Anschluss stellte Amaris Schulte Richtering, Dipl.- Sozialpädagogin und Studiendirektorin an der BBS am Museumsdorf, heraus, wie wichtig die eigene Einstellung und Persönlichkeit der Erziehenden in der pädagogischen Arbeit ist. Am Nachmittag wurden die Vortragsthemen und weitere Aspekte in Workshops vertieft.

Ich will nur zurück zu Silke – Ich will zurück nach Stapelfeld: Mit diesem selbst gedichteten Song verabschiedeten sich 23 zukünftige Chorklassenleiter schwungvoll, aber auch wehmütig von den Verantwortlichen der Qualifizierungsmaßnahme in der Katholischen Akademie Stapelfeld (KAS). Aus ganz Niedersachsen kamen die Lehrer über ein Jahr hinweg zu den fünf Modulen der Weiterbildung für den Bereich der Grundschule und Sekundarstufe I. Nach bestandener Abschlussprüfung erhielten sie nun ihr Zertifikat aus den Händen von Dr. Silke Cohrs vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung.

Ziel der Weiterbildungsmaßnahme ist es, dass die Pädagogen in Zukunft an ihren Schulen Klassen mit gesangspädagogischem Schwerpunkt aufbauen. „Wir hatten großartige Referenten am Start, und die Kursteilnehmer waren mit viel Motivation und Engagement dabei. Es hat wirklich große Freude gemacht, diesen Zertifizierungskurs zu begleiten“, betonte KAS-Musikdozentin Dr. Ulrike Kehrer bei der Verabschiedung. Ihr Dank galt der Kursleiterin Silke Zieske,

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