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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Auch Operationssäle werden saniert

18.05.2016

Cloppenburg Für rund 5,5 Millionen Euro wird das St.-Josefs-Hospital nun auch seine Operationssäle sanieren, modernisieren und neu aufbauen. Damit werde nicht nur die Zahl und das Tempo bei den möglichen Eingriffen gesteigert, sondern auch die Bedingungen für Patienten und OP-Personal deutlich verbessert, sagte Klinik-Geschäftsführer Michael gr. Hackmann am Dienstag bei einem Rundgang durch die Klinik.

Diese wird – wie bereits mehrfach berichtet – zurzeit für rund 27 Millionen Euro (Förderanteil des Landes liegt bei 19,8 Millionen Euro) generalsaniert. An den zusätzlichen Kosten für die OP-Sanierung wird sich Hannover mit 3,2 Millionen beteiligen. Im Rahmen der laufenden baubegleitenden Beratung würden – so gr. Hackmann – zurzeit die förderfähigen Kosten ermittelt. Danach könne benannt werden, wie hoch der Zuschuss des Landkreises ausfalle. Und die Klinik selbst sei mit mindestens einer Million Euro im Boot.

Dass sich das St.-Josefs-Hospital zu der bereits laufenden – gewaltigen – Generalsanierung, nun auch noch die Umgestaltung der Operationssäle ans Bein binde, begründete gr. Hackmann mit einer „einmaligen Chance“ während der laufenden Bauarbeiten. Konkret: Die Intensivstation zieht in ein Provisorium, das „Drumherum“ der OP-Säle wie Aufwachräume in die jetzige Intensivstation.

Und die Lage der OP-Säle im Erdgeschoss ist ein weiterer Glücksfall. Denn so ist es möglich, einen weiteren OP von außen anzubauen. Dieser schafft die Ausweichkapazitäten, um die bestehenden Säle Zug um Zug zu sanieren.

Der Ausweich-OP bleibt auf Dauer als sechster Saal erhalten. Als so genannter Hybrid-OP stellt er eine fest installierte Röntgen-Anlage zur Verfügung, mit der während eines laufenden Eingriffs der Zustand des Patienten und die Lage eines Implantats kontrolliert werden.

Obwohl der bestehende OP-Trakt erst im Jahre 2002 eingeweiht worden ist, stammt sein Funktionskonzept noch aus den 1980er Jahren: Damals wurden Patienten noch in jedem einzelnen OP-Saal getrennt ein- und ausgeleitet: eine platz- und zeitintensive Methode, die inzwischen überholt ist.

Vom so freiwerdenden Raum profitiert unter anderem die Orthopädie, die jetzt mehr Lagerraum für Implantate erhält. Außerdem sollen in Zukunft die Materialien für die OPs direkt dort angeliefert werden. Die momentan beengten Umkleideräume für das medizinische Personal werden komplett in den Keller verlegt.

Die Umbaukosten – so der diplomierte Betriebswirt gr. Hackmann – seinen vergleichsweise ein Schnäppchen. Denn normalerweise würden OP-Trakte komplett neu (wieder) aufgebaut. Und dann liege man schnell im Bereich von rund 20 Millionen Euro.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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