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Aktualisiert vor 9 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Umwelt: Revierförster erhält ein gutes Zeugnis

26.09.2018

Augustendorf /Friesoythe /Landkreis Cloppenburg Alle zehn Jahre werden die Reviere der Niedersächsischen Landesforsten einer umfassenden Waldinventur unterzogen. In diesem Jahr war die Revierförsterei Augustendorf an der Reihe. Als Fachmann für Waldinventuren zählte Heiko Karstens dabei zwar nicht jeden Baum des zu drei Vierteln aus Nadelbäumen bestehenden Reviers. Wohl aber lief er jeden Waldbestand ab und beurteilte Aspekte wie Pflege- und Gesundheitszustand, Bodenschäden, Wildverbiss und den Baumnachwuchs. Die Ergebnisse der Erhebung dienen als Richtlinie für die Waldbehandlung in den kommenden zehn Jahren. Im Forstamt Ahlhorn wurden sie nun vorgestellt und dem Revierförster Onno Striowsky eine gute Waldpflege bescheinigt.

Für die Zukunft stehen in den Augustendorfer Wäldern jedoch wichtige Neuausrichtungen an. Die überwiegend nach dem verheerenden Sturm von 1972 wieder aufgeforsteten Wälder kommen in die Nutzungsreife. Daher kann künftig die nachhaltig genutzte Holzmenge um ein Viertel auf fast 12 000 Kubikmeter pro Jahr steigen. Dazu soll im kommenden Jahrzehnt auf zehn Prozent der Waldfläche Nachwuchs etabliert werden. Während Nadelbäume wie Fichte, Kiefer und Douglasie sich gut selbst aussäen, soll auch die Buche als Laubbaumart in den Wäldern etabliert werden. „Die ökologische Anreicherung der Wälder mit Buchen ist für die Landesforsten unverzichtbar“, sagt Betriebsdezernent Stefan Grußdorf vom zuständigen Forstamt Ahlhorn. Die Bodenverbesserung durch Buchen in Nadelwäldern sei überall, wo dies praktiziert werde, deutlich sichtbar. Bisher war diese Baumart durch durch Wildverbiss gefährdet. Deshalb waren sich die Beteiligten einig, dass bis zur großflächigen Etablierung von Buchen eine intensive Bejagung von Reh- und Damwild notwendig ist.

Die Revierförsterei Augustendorf umfasst eine Fläche von 2140 Hektar. Davon sind 155 Hektar unbewaldet, 200 Hektar sind Aufforstungen von Schutzwald für die Wassergewinnung, 28 Hektar auf dem Barenberg bleiben als seltener, äußerst nährstoffarmer Flechten-Kiefernwald für die natürliche Waldentwicklung ohne Nutzung.

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Zum Revier gehören im nördlichen Bereich um die Thülsfelder Talsperre die Wälder Peterwald II, Barenberg, Langeberg, Wöstenschlatt, Abeln-Pand, Peheimer Feld, Hillhöhe, Herrnsand, Bänschlatt, Ringelberg, Schleefeld, Großer Horstberg, Kleiner Horstberg und Hülsberg. Diese liegen im Gebiet der Stadt Friesoythe, aber auch in Molbergen und Garrel.

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