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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Gemeinde errichtet Toilettenhaus: Endlich ein stilles Örtchen am Barßeler Hafen

21.10.2020

Barßel Der vor rund zwei Jahren eröffnete Traumspielpark am Bootshafen in Barßel boomt. Gerade bei schönem Wetter besuchen zahlreiche Kinder mit ihren Eltern den Spielplatz. Aber auch Touristen und Besucher tummeln sich auf dem Hafengelände Doch was ist, wenn plötzlich ein menschliches Bedürfnis auftritt und beispielsweise die Kleinsten „Pipi“ machen müssen?

Bisher gibt es keine vernünftigen und in der Nähe des Spielplatzes befindlichen sanitären Anlagen. Lediglich ein kleiner Toilettenwagen steht in der Nähe des Traumspielparks. Den hat der Betreiber des mobilen „Hafen-Cafès“ aufgestellt, damit seine Besucher nicht den weiten Weg über das Hafengelände zu den bei der Paddel- und Pedalstation befindlichen Toiletten auf sich nehmen müssen. Zudem reichen die dortigen sanitären Anlagen, die auch von den Reisemobilfahrern genutzt werden, nicht aus und sind in die Jahre gekommen.

Erdarbeiten bereits fertig

Doch nun ist Abhilfe in Sicht. In unmittelbarer Nähe des Traumspielparks, auf einer Fläche im Bereich vor der im Osthafen vor Anker liegenden Museumstjalk „Angela von Barßel“ lässt die Gemeinde derzeit ein Toilettengebäude in Form einer Containeranlage errichten. Die Erdarbeiten dazu sind bereits erfolgt.

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Die Schaffung der sanitären Anlagen wurde immer wieder in den Gremien der Gemeinde Barßel kontrovers diskutiert. Insbesondere ging es dabei um die Standortfrage nach dem Motto „kurze Wege für kurze Beine“. Gerade auch für Menschen mit Behinderungen. Bei der Standortfrage war aber auch wichtig, dass die neuen sanitären Anlagen für alle Hafenbesucher da sind.

„In den nächsten Tagen werden die Container anrollen. Im Anschluss daran erfolgen die verschiedenen Anschlüsse. Wir gehen davon aus, dass das Toilettenhaus zum 1. Dezember genutzt werden kann“, sagt Hartmut Willhaus, zuständiger Sachbearbeiter im Bauamt der Gemeinde Barßel.

Grünes Dach geplant

Das Toilettenhaus sieht für Frauen und Männer getrennte Toiletten sowie Duschen vor und ist behindertengerecht ausgelegt. „Aber auch äußerlich wird sich das Toilettenhäuschen der Umgebung anpassen“, sagt Willhaus. Der Container soll noch verkleidet werden, ähnlich wie beim Jugendzentrum. Außerdem werde es eine Dachbegrünung geben. „Das machen wir, da das Toilettenhaus etwas niedriger als der Geh- und Radweg an der Hauptstraße liegt und Besucher dann nicht von oben auf eine helle Fläche schauen“, erklärt Willhaus.

In Zeiten von Corona hat die Gemeinde auch an die Hygienevorschriften zu denken. „Vor dem Toilettenhaus werden Desinfektionssäulen aufgestellt“, so der Bauamtsmitarbeiter. Die Kosten für die sanitären Anlagen belaufen sich auf rund 220 000 Euro. Dafür erhält die Kommune aus dem Niedersächsischen Landesprogramm „Ziel-2“ eine Förderung von 73 Prozent.

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